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Austro-Daimler ADS R
'Sascha'

Zu Beginn der 1920er Jahre war das Automobil noch ein Luxusobjekt. Ferdinand Porsche, damals Direktor bei Austro Daimler, träumte allerdings von einem sportlichen Kleinwagen. Porsches Entwicklung eines leichten "Volks-Rennwagens" wurde von der Geschäftsleitung von Austro-Daimler zunächst abgelehnt, da sie in den schlechten Nachkriegszeiten nicht an dessen Erfolg glaubten. Einen Unterstützer fand Porsche dann aber in Alexander Joseph Graf Kolowrat-Krakowsky, genannt "Sascha", der Filmproduzent in den USA war und dort die Erfolge von leichten Ford-Rennwagen miterlebt hatte. Der finanzierte den Bau mehrerer Prototypen. Da Sacha ein begeisterter Hobbyrennfahrer war, wurden diese Protoypen als Sportwagen eingesetzt. Vier Stück erhielten je eine Kartenfarbe.

1922 nahmen vier Sascha-Rennwagen am wichtigsten Sportwagenrennen dieser Zeit, der Targa Florio in Sizilien teil. Alle kamen ins Ziel, der spätere Mercedes-Benz-Rennleiter Alfred Neubauer errang mit einem von ihnen den 19. Platz in der Gesamtwertung. Insgesamt errangen Sascha-Rennwagen allein 1922 bei 52 Starts 51 mal den Sieg.

Zwei Sascha-Rennwagen sind heute im "Prototyp" von Thomas König und Oliver Schmidt in Hamburg zu sehen. Bei unserem Besuch waren sie gerade nicht in der Ausstellung, deshalb haben wir ein Wandbild abfotografiert.

(Quellen: 1.) "Die Porsche-Saga" von Stefan Aust und Thoman Ammann, ISBN 978-3-86995-014-3), 2.) Automuseum Prototyp, Hamburg)

Leistungsdaten

Baujahr 1918 - 1922
Motor 4 Zyl.,
Ps bei U/min 45
Gewicht 600
Aufbauart Rennwagen
Sitze 2

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