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Austro-Daimler PRINZ HEINRICH WAGEN

Ferdinand Porsche konstruierte diesen 4-sitzigen Rennwagen, um an der von dem begeisterten Rennfahrer Prinz Albert Wilhelm Heinrich von Preußen gestifteten Langstreckenrennen für Tourenwagen teilzunehmen.

Austro Daimler nahm mit 10 Wagen an dem Rennen teil, das vom Kaiserlichen Automobilclub in Deutschland ausgerichtet wurde und von Berlin über Straßburg nach Bad Homburg v.d. Höhe führte. Sie errangen die ersten drei Plätze, wobei der Siegerwagen von Ferdinand Porsche persönlich gefahren und von Prinz Heinrich persönlich eingewinkt wurde.

Einen der Prinz Heinrich Wagen fand der österreichische Oldtimerspezialist, der im Auftrag des Porsche-Enkels Ernst Piech danach gesucht hatte, tatsächlich wieder. Nach der originalgetreuen Restaurierung nahm Ernst Piech damit an mehreren Prinz-Heinrich-Gedächtnisfahrten und am Festival of Speed in Goodwood teil, das der autoverrückte Earl of March einmal im Jahr auf seinem Familiensitz durchführt.

Bei der Karosserie hatte Porsche hilfreiche Tipps des österreichischen Flugpioniers Igo Erich bekommen. Der riet Porsche zu einer windschnittigen Form mit Spitzheck und bedankte sich damit für die Unterstützung, die ihm Porsche als Generaldirektor der Austro-Daimler bei der Entwicklung von Flugzeugmotoren hatte zukommen lassen.

(Quelle: "Die Porsche-Saga" von Stefan Aust und Thoman Ammann, ISBN 978-3-86995-014-3)

Leistungsdaten

Baujahr 1910
Höchstgeschwindigkeit in km/h 138
Aufbauart Offener Tourenwagen
Sitze 4

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