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Adler

1880 gründete Heinrich Kleyer die Heinrich-Kleyer GmbH in Frankfurt und fertigte dort Fahrräder. 15 Jahre später erfolgte die Umbenennung in Adler Fahrradwerke. Ab 1900 wurden bei Adler auch Autos gebaut, wobei zuvor bereits Dreiräder mit De Dion-Motoren fertig gestellt wurden. In dieser Hinsicht ging Adler also den typischen Weg der damaligen Zeit: Vom Fahrrad über das Motorrad und Dreirad bis hin zum Auto.

Innerhalb von ca. 10 Jahren etablierte sich Adler als einer der fünf führenden deutschen Automobilhersteller. Der von Adler für das Modell Trumpf entwickelte Frontantrieb wurde 1932 in Lizenz zur Fertigung von 2.000 Fahrzeugen an den französischen Hersteller Rosengart vergeben. Doch bereits vor dem 2. Weltkrieg Krieg sanken die Verkaufszahlen deutlich – auch wegen der immer größer werdenden Konkurrenz, zum Beispiel von Mercedes-Benz.

Da die Produktionsanlagen während des Krieges stark beschädigt wurden, hätte sich eine Wiederaufnahme der Produktion ab 1945 als sehr schwierig erwiesen und wurde daher auch verworfen. Nach 1946 wurden nur noch Motorräder gebaut, später dann bis 1992 nur noch Büromaschinen.

Modelle des Herstellers

1,8 LITER PROTOTYP

Baujahr: 1939

Bild Adler 1,8 Liter Prototyp 1939 1

Auf der Basis eiens Prototyps für den Adler 2,5 Liter Autobahn wurde im FKFS von Wunibald Kamm in Stuttgart im Winetr 1938/1939 eine ähnliche Karosserie mit Kamm-Heck für einen Adler Serienwagen mit 1,8-Liter-Motor gefertigt. Neben dem 1:5-Modell entstand auch ein 1:1-Modell. Der Zweite Weltkrieg ließ dieses Projekt jedoch nicht pübner das Versuchsstaduim hinauskommen. (Quelle: Automuseum Prototyp, Hamburg. Das gezeigte Modell ist eine Leigabe des FKFS, Stuttgart)

2.5
'Adler Autobahn'

Baujahr: 1937 - 1940

Karl Jenschke, der im November 1936 von Steyr zu Adler gekommen war, konstruierte neben dem in Technik und Form überzeugenden Diplomat auch den 2,5-Liter, der Anfang 1937 vorgestellt wurde und mit einer stromlinienförmigen Karosserie überraschte. Die Limousine kostete 5.750 RM und war 90 Kg leichter als das 5.950 RM teure Cabriolet, das bei Karmann in Osnabrück gebaut wurde. Insgesamt entstanden von dieser Baureihe nur 5.295 Exemplare, was ein schöner Beweis dafür ist, dass die Käufer avantgardistische Technik und Formen zwar oft bewundern, aber eher selten kaufen. (Quelle: Schloss Bensberg Classics 2014)

2.5 CABRIOLET
'Autobahn Cabriolet'

Baujahr: 1937 - 1939

Bild Adler 2.5 Cabriolet 1937-1939 Autobahn 1

Karl Jenschke, der im November 1936 von Steyr zu Adler gekommen war, konstruierte neben dem in Technik und Form überzeugenden Diplomat auch den 2,5-Liter, der Anfang 1937 vorgestellt wurde und mit einer stromlinienförmigen Karosserie überraschte. Die Limousine kostete 5.750 RM und war 90 Kg leichter als das 5.950 RM teure Cabriolet, das bei Karmann in Osnabrück gebaut wurde. Insgesamt entstanden von dieser Baureihe nur 5.295 Exemplare, was ein schöner Beweis dafür ist, dass die Käufer avantgardistische Technik und Formen zwar oft bewundern, aber eher selten kaufen. (Quelle: Schloss Bensberg Classics 2014)

2 LITER EV

Baujahr: 1938 - 1940

Bild Adler 2 Liter EV 1938-1940 2

Das grüne Fahrzeug wurde im Zweiten Weltkrieg für militärische Zwecke genutzt.

2 LITER EV CABRIOLET

Baujahr: 1938 - 1939

Bild Adler Trumpf 2 Liter EV Cabriolet 1938 1

Im Gegensatz zu den 1,5 und 1,7-Liter-Modellen wurde beim 2-Liter-Modell der Zusatz "Trumpf" gestrichen.

35/80 PS DOPPELPHAETON

Baujahr: 1912 - 1914

Bild Adler 35/80 PS Doppelphaeton 1912-1914 1

Das gezeigte Fahrzeug, Bj. 1913, wurde von einem Deserteur in die Schweiz exportiert und dort Jahrzehnte in einem Museum ausgestellt. Es befindet sich in unrestauriertem Originalzustand.

DIPLOMAT

Baujahr: 1937

DIPLOMAT CABRIOLET

Baujahr: 1935 - 1938

Bild Adler Diplomat Cabriolet 1938 12

DIPLOMAT SPORT

Baujahr: 1936

Bild Adler Diplomat Sport 1936 2

EV 2000 CABRIOLET

Baujahr: 1938

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