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AMC

Die Firma AMC (American Motors Corporation) wurde zwar erst 1954 als Zusammenschluss der Hersteller Nash Motors und Hudson Motor Car Co gegründet, die von AMC lange Jahre verwendete Marke Rambler existiert hingegen schon wesentlich länger. Nash Motors wurde bereits vor der Jahrhundertwende als Sterlin Bicycle Factory gegründet und 1900 nach der Übernahme von Thomas Jeffrey in Thomas B. Jeffrey Company umbenannt. Jeffrey, ein Pionier der Großserienproduktion, stellte seinen ersten Rambler 1902 der Öffentlichkeit vor.

Der Sohn Jeffreys verkaufte das Unternehmen 1916 an Charles Nash. Mit der Hudson Motor Car wurde exakt das richtige Pendant für die auf Massenproduktion ausgerichtete Nash Motors gefunden. 1909 von Joseph Hudson mit dem notwendigen Startkapital ausgestattet, versuchte sich die Firma aus Detroit schon recht schnell in technischem Fortschritt und Innovationen wie Anlassern und Warnleuchten.

Der Zusammenschluss beider Unternehmen war finanziell betrachtet eher eine Übernahme von Hudson durch Nash, folgerichtig wurde Nash-Vorstand George Mason zum ersten Präsidenten der neuen AMC.

Mason betrachtete AMC als Gegenpart zu den so genannten großen Drei (Ford, Chrysler, GM) und war auf Expansion bedacht, um mit diesen Giganten mithalten zu können. Dazu wollte er die verbliebenen unabhängigen Produzenten nach und nach aufkaufen, was jedoch nicht immer gelang. Mit Studebaker und Packard konnte beispielsweise keine Einigung erzielt werden, woraufhin beide eine eigene Allianz bildeten.

Seiner Zeit voraus

Im Kampf mit den großen Drei verfolgte AMC eine Linie, die insbesondere in den USA als revolutionär galt und leider zu dieser Zeit noch nicht gesellschaftsfähig war: Kleine, effiziente Autos, versuchsweise gar mit Elektro-Motor, wurden produziert. Anfang der 60er Jahre verzeichnete AMC sogar ökonomische Erfolge, doch leider ging dem Unternehmen nach kurzer Zeit die Geduld aus und es wurde wieder auf Mainstream-Produkte gesetzt. Der Rambler wurde durch den Markennamen AMC ersetzt.

AMC arbeitete in den 70er Jahren defizitär, doch das Unternehmen hielt noch einige Zeit durch. Aufgrund einer Kooperation mit Renault wurden ab 1980 deren Modelle in den USA als AMC montiert. Ein eigener letzter Erfolg war der Eagle, der als Gegenpart zum erfolgreichen Jeep angeboten wurde.

1987 war die Geschichte von AMC jedoch zu Ende. Chrysler übernahm den ehemaligen, selbsternannten Konkurrenten und löste die Marke nahezu völlig auf. Lediglich dem Eagle blieb noch ein kurzes Überleben gewährt, doch 1992 wurde auch hier das letzte Modell produziert.

Modelle des Herstellers

AMBASSADOR

Baujahr: 1967

Bild AMC Ambassador 1967 1

AMBASSADOR

Baujahr: 1973

AMBASSADOR

Baujahr: 1974

AMBASSADOR 990

Baujahr: 1967

AMBASSADOR HARDTOP

Baujahr: 1969

AMBASSADOR SEDAN

Baujahr: 1969

AMBASSADOR SST

Baujahr: 1969

AMBASSADOR SST

Baujahr: 1970

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