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Amphicar

Der Ingenieur Hans Trippel entwickelte über Jahre hinweg das Amphicar, welches sich – wie der Name schon sagt – sowohl im Wasser als auch auf Land gleichermaßen wohl fühlte. Bereits Jahre vor dem Kriegsende war Trippel erpicht darauf, seinen Traum umzusetzen, musste aber bis Ende der 50er Jahre warten, als er mit dem Industriellen Harald Quandt einen einflussreichen Förderer fand. Dieser ermöglichte die Produktion in Berlin und Lübeck und 1961 kam es tatsächlich zum Stapellauf des kleinen Multi-Funktions-Könners.

Produziert wurde allerdings nur 3 Jahre. Die aufwendige Konstruktion diktierte einen Preis, der letztlich nicht marktgerecht war. Der Absatz war schleppend – ohne einen langfristigen Liefervertrag in die USA wären wahrscheinlich noch deutlich weniger als die letztlich knapp 4.000 Fahrzeuge/Boote hergestellt worden. Bis 1968 wurden gar nicht abverkaufte Modelle zu extrem reduzierten Preisen als Neuwagen vertrieben.

Modelle des Herstellers

770

Baujahr: 1961 - 1968

Bild Amphicar 770 1961-1968 1

Schwimmauto, das auch als Motorboot benutzt werden konnte. Im Wasser erreichte es eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h.

Der Entwickler Hans Trippel hatte schon mit dem Schwimmwagen Trippel SG-6, den er für die Deutsche Wehrmacht konstruiert hatte, reichlich Erfahrungen gesammelt. Die Nachkriegs-Entwicklung für zivile Zwecke wurde von Harald Quandt mit finanziert. Die Planung von 25.000 Autos konnte jedoch nie erfüllt werden.

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