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Audi

1909 gründete August Horch in Zwickau die „August Horch Automobilwerke GmbH“. Da er bereits 1899 die „August Horch & Cie“ gestartet hatte und aus dieser ausgeschieden war, musste er sein neues Unternehmen jedoch umbenennen, um juristische Streitereien zu vermeiden. So kam es denn 1910 zur Umfirmierung in „Audi Automobilwerke GmbH“. Audi ist die lateinische Übersetzung des Namens Horch, genau genommen der Imperativ Singular des Verbes "audire" (=hören).

Noch im selben Jahr wurde mit dem Typ A bereits das erste Modell vorgestellt, fünf Jahre später erfolgte die Gründung einer AG. Horchs Ansatz war es, technisch hochwertige Autos herzustellen, auch wenn darunter die Stückzahlen zu leiden hatten. Dieser Gedanke war zwar ehrenwert, half Audi aber nicht, das Überleben zu sichern. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten folgte 1925 bereits die Aufgabe, der Konkurrent DKW übernahm daraufhin Audi.

Nur sieben Jahre später entstand im sächsischen Zschopau die Auto Union, in der neben DKW und Audi auch Wanderer und – Ironie des Schicksals – Horch einen Platz fanden.

Die Auto Union hatte bis Ende des 2. Weltkrieges Bestand, Audi-Modelle wurden unter ihrem bisherigen Namen weiterverkauft, spielten aber in Bezug auf die Umsätze nur eine untergeordnete Rolle im Auto Union Portfolio.

Neugründung nach dem Krieg

Die bisherige Auto Union befand sich nach dem Krieg in der sowjetischen Zone und ging in der VEB Sachsenring auf. Im Westen gab es hingegen eine Neugründung in Ingolstadt, die dort produzierten Autos wurden unter dem DKW-Label vermarktet. Bis 1958 blieb die neue DKW selbstständig, dann wurde sie erst von der Daimler-Benz AG und 1964 von Volkswagen übernommen. VW hingegen belebte umgehend die Marke Audi wieder, verpasste ihr das Auto Union Logo und stellte bereits 1965 die ersten neuen Audi vor, damals noch als Marke des Herstellers Auto-Union.

1969 folgte die Fusion mit NSU, die inzwischen komplett in der kurz zuvor (1969) von "Auto-Union" in "Audi AG" umbenannte Gesellschaft aufgegangen ist. Später kamen mit Seat und Lamborghini weitere Marken hinzu.

Es ist also Volkswagen zu verdanken, dass Audi heute eine hochpreisige Nobelmarke ist, die sich mit technischen Innovationen wie Allradantrieb und vollverzinkter Karosserie ein sehr fortschrittliches Image verpasst hat. Dieses Image wird durch ein sehr groß angelegtes Rennsportprogramm flankiert, wobei sich Audi bislang aus der Formel 1 raus gehalten hat, dafür aber bei internationalen Tourenwagenvergleichen seit nunmehr gut 30 Jahren stets vorne zu finden ist.

Modelle des Herstellers

100

Baujahr: 1968 - 1976

Bild Audi 100 (1968-1976) 1

Der anfangs geheim und ohne Wissen der Konzernmutter Volkswagen entwickelte Audi 100 sicherte Ende der sechziger Jahre die durchaus ungewisse Zukunft der Marke Audi.

100 2.0 CC

Baujahr: 1982 - 1987

100 5E

Baujahr: 1979 - 1982

Mit dem 5 Zylinder-Motor zielte Audi auf eine Zielgruppe im oberen Management, die keinen 6-Zylinder bestellen durften. Da es bei allen anderen Autoherstellern darunter nur 4-Zylinder-Modelle gab, hoffte Audi, diese Gruppe mit einem 5-Zylinder-Motor zu erreichen. Der Plan ging auf: Audi verstärkte seinen Marktanteil bei Firmen-Fahrzeugen erheblich.

100 5E AVANT

Baujahr: 1979 - 1982

Bild Audi 100 5E Avant 1979-1982 1

Mit dem 5 Zylinder-Motor zielte Audi auf eine Zielgruppe im oberen Management, die keinen 6-Zylinder bestellen durften. Da es bei allen anderen Autoherstellern darunter nur 4-Zylinder-Modelle gab, hoffte Audi, diese Gruppe mit einem 5-Zylinder-Motor zu erreichen. Der Plan ging auf: Audi verstärkte seinen Marktanteil bei Firmen-Fahrzeugen erheblich.

100 AVANT

Baujahr: 1979 - 1983

100 AVANT

Baujahr: 1977 - 1979

100 AVANT

Baujahr: 1982 - 1988

Bild Audi 100 Avant 1982-1988 1

Den Typ gab es auch als "Quattro" mit Allrad-Antrieb.

100 COUPE S

Baujahr: 1970 - 1976

Bild Audi 100 Coupe S 1970-1976 1

100 GL

Baujahr: 1971 - 1973

100 GL

Baujahr: 1974 - 1976

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