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AWZ

Das ehemalige Audi Werk "AWZ Automobil Werke Zwickau" wurde zum 01.05.1958 mit dem früheren Horch-Werk "VEB Sachsenring" zum neuen "VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau" fusioniert. Es diente vor allem der bis zur Wende 1990 aufrecht erhaltenen Herstellung der Trabant-Serie.

Modelle des Herstellers

IFA P70 COUPE
'Ost-Porsche'

Baujahr: 1957 - 1959

Bild AWZ Ifa P70 Coupe 1957-1959 1

Der P70 war weltweit das erste Auto mit einer Karosseriebeplankung aus Duroplast. Er wurde im VEB Automobilwerk AWZ in Zwickau hergestellt, als Limousine, Kombi und Coupé angeboten und in allen diesen Versionen ca. 37.000 mal verkauft. Die Karosserien für das Coupé wurden im VEB Karosseriewerk Dresden hergestellt, der früheren Produktionsstätte der Karosserie-Edelschmiede Gläser.

Das Fahrgestell des P70 basierte auf dem des (früheren DKW-) F8, aber der Motor war vor der Vorderachse platziert. Der P70 war eine Zwischenstufe zur Entwicklung des Trabant P50.

(Quelle: Verkehrsmuseum Dresden)

IFA P70 KOMBI

Baujahr: 1957 - 1959

Der P70 war weltweit das erste Auto mit einer Karosseriebeplankung aus Duroplast. Er wurde im VEB Automobilwerk AWZ in Zwickau hergestellt, als Limousine, Kombi und Coupé angeboten und in allen diesen Versionen ca. 38.000 mal verkauft.

Das Fahrgestell des P70 basierte auf dem des (früheren DKW-) F8, aber der Motor war vor der Vorderachse platziert. Der P70 war eine Zwischenstufe zur Entwicklung des Trabant P50.

IFA P70 LIMOUSINE

Baujahr: 1957 - 1959

Der P70 war weltweit das erste Auto mit einer Karosseriebeplankung aus Duroplast. Er wurde im VEB Automobilwerk AWZ in Zwickau hergestellt, als Limousine, Kombi und Coupé angeboten und in allen diesen Versionen ca. 38.000 mal verkauft.

Das Fahrgestell des P70 basierte auf dem des (früheren DKW-) F8, aber der Motor war vor der Vorderachse platziert. Der P70 war eine Zwischenstufe zur Entwicklung des Trabant P50.

P50 TRABANT
'Trabi, Asphaltblase'

Baujahr: 1957 - 1958

Vorgänger: AWZ P70

Im früheren Audi-Werk AWZ (Automobil Werke Zwickau) wurde 1957 eine Vorserie des späteren Trabant 500 als "AWZ Trabant P50" gebaut. Man orientierte sich am Lloyd LP 300, der ab 1950 in Bremen mit einer Karosserie aus Pappe gebaut wurde. Das DDR-Fahrzeug sollte jedoch größer werden, so dass es vier Personen samt Gepäck befördern konnte. Da Metall auch in der DDR knapp war, wurde die selbsttragende Stahlblech-Karosserie des Trabant mit dem baumwollverstärkte Kunststoff Phenoplast beplankt. Die Serienproduktion begann 1958 als Trabant 500 im durch die Fusion des früheren Audi-Werkes "AWZ" in Zwickau mit dem früheren Horch-Werk "Sachsenring" im Mai 1958 entstandenen "VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau". Seitdem zierte das geschwungene "S" den Bug des Trabants.

Der Name "Trabant" wurde durch eine Umfrage gefunden. Er bedeutete "Weggefährte" oder "Begeiter", ebenso wie das russische Wort "Sputnik". Er wurde auf der Leipziger Messe vorgestellt und überzeugte das Publikum. Gelobt wurden der geräumige Innenraum, die großen Fenster sowie das stimmige, dem Zeitgeschmack entsprechende Design. Der 500 cm³große Zweitakt-Drehscheibenmotor leistete 18 PS, was in den 1950er Jahren für einen Kleinwagen durchaus akzeptabel war. (Quelle: Trabi-Museum, Berlin)

SPW 152 MINIATUR-NACHBAU
'Panzertrabi'

Baujahr: 1953 - 1954

Bild AWZ SPW 152 Miniatur-Nachbau 1954-1954 1

Für die vormilitärische Ausbildung von Jugendlichen baute das Automobilwerk Sachsenring Zwickau/VEB IFA Karosseriewerk Halle 1953/1954 zwei annährend maßstabsgerechte Nachbauten des Panzers SPW 152. Basis für die Nachbauten bildeten die verlängerten Bodengruppen eines Kübelwagens, von dem auch die Vorder- und die beiden Hinterachsen, der Motor, Getriebe, Auspuff- und Bremsanlage, Fahrer- und Beifahrersitz und das Armaturenbrett kamen. Der Blechaufbau bot vorne Platz für den Fahrer und Beifahrer bzw. Fahrlehrer sowie weitere 6 - 8 Personen.

Einige Jahre später passte man die beiden Fahrzeuge dem Rüststand der NVA an. Im Zuge der Umbauten wurden u.a. Übergangsschienen für Gräben und kleine Hindernisse seitlich am Aufbau knapp über den Hinterachsen und zwei 20-Liter Kraftstoffkanister links und rechts an der Heckwand montiert. Ursprünglich trugen die beiden Fahrzeuge auc DDR-Hoheitsabzeichen.

(Quelle: Trabi-Museum, Berlin)

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