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Bizzarini

Giotto Bizzarini war eine umtriebige Persönlichkeit der italienischen Automobilindustrie. Lange Jahre war er bei Ferrari tätig, bevor er in den 60er Jahren im Streit schied und an mehreren Projekten wie ASA, ATS oder ISO beteiligt war. Parallel dazu gründete er Anfang der 60er auch seine eigene Firma, die Societa Prototipi Bizzarini (später nur noch Bizzarini).

Gute 5 Jahre versuchte er sich an der Produktion mehrerer Modelle, musste aufgrund des ausbleibenden wirtschaftlichen Erfolges jedoch 1969 aufgeben und die Firma schließen.

Modelle des Herstellers

500 MACCINETTA STUDIE

Baujahr: 1953

Bild Bizzarini 500 Macchinetta Studie 1953 1

Basis der ersten Studie des jungen Giotto Bizzarini war ein gebrauchter Fiat 500 Jg. 1949, auf dessen Chassis eine Aluminium-Karosserie mit verstärkendem Rohrgeflecht aufgebaut wurde.

GT 1900

Baujahr: 1966 - 1969

Nur wenige Insider wissen, dass Bizzarini auch den Versuch unternahm, mit einem kleinen Sportwagen auf größere Stückzahlen zu kommen - dem GT 1900 Europa. Der kompakte Zweisitzer mit der Fiberglas-Karosserie und den gewölbten Seitenfenstern basierte auf einer robusten Technik von General Motors, die später auch beim Opel GT zum Einsatz kam. Der Preis von über 21.000 DM war jedoch zu hoch: es wurden nur 12 Exemplare gebaut, da Bizzarini gleich zu Beginn der Bauzeit bankrott ging. Dies macht das Aut heute aber zu einem exklusiven, atemberaubenden Sportwagen-Exoten.

GT 5300

Baujahr: 1968

Bild Bizzarinni 5300 GT 1

GT 5300 STRADALE

Baujahr: 1966 - 1968

Bild Bizzarini GT 5300 Stradale 1963-1969 24

Renzo Rivolta hatte mit der Produktion von Kühlschränken und Lizenzverganbe für die Isetta an BMW genug Geld verdient, um 1961 den ehemaligen Ferrari-Ingenieur Bizzarini ein Chassis für einen Luxussportwagen entwerfen zu lassen, dessen Karosserie von Bertone kam. So entstand er ISO Rivolta IR 300. Parallel wurde der Rennwagen A3/C entwickelt, der schon 1963 herauskam. Der Motor atammte aus dem Chevrolet-Corvette, wurde allerdings verstärkt. Nach der Tennung von ISO vermarketete Bizzarini ihn selbst unter dem Namen "Bizzarini Strada".

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Der GT 5300 Stradale wurde eigentlich nur gebaut, um die Produktion des auf Iso-Rivolta-Basis entwickelten Bizzarini GT, von dem 7 Stück an Rennfahrer verkauft wurden, zu finanzieren. Die Motoren wurden mit unterschiedlichen Stärken zwischen 350 und 420 PS gebaut.

GT EUROPA

Baujahr: 1969

Bild Bizzarini GT Europa 1969 1

P 578

Baujahr: 1965 - 1973

Bild Bizzarini P 578 1965-1973 1

Vorgänger: Bizzarini P 538 (1965).

Giotto Bizzarini präsentierte den P 578 im Jahre 1965. Edgar Bernes und Andre Wicky starteten 1966 mit je einem Werkswagen beim 24-Stundenrennen in Le Mans.

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