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Cadillac

Henry Leland gründete den Autobauer Cadillac 1902 und griff bei der Namensgebung tief in die Kiste der Geschichte. Der Franzose Antoine Laumet de La Mothe, Sieur de Cadillac war nämlich niemand Geringeres als der Gründer der Stadt Detroit (1701). Die Gründungsgeschichte von Cadillac weist zudem noch eine weitere Besonderheit auf, ihre Produktionsstätte. Diese übernahm Leland von der in Konkurs gegangenen Detroit Automobile Company, die zwischen 1899 und 1901 Bestand hatte. Inhaber war ein gewisser Henry Ford...

Leland war ein sehr eigener Mensch. Perfektion war für ihn nicht die Ausnahme, sondern der Standard. Dies führte dazu, dass es sich bei den Cadillac um Autos handelte, die sowohl technisch als auch von der Ausstattung her einen seinerzeit beispiellos hohen Level darstellten. Als Beispiel für den technischen Fortschritt sei hier die Tatsache genannt, dass bei einem Motordefekt einzelne Teile ausgewechselt werden konnten, wo hingegen es bis dahin allgemein üblich war, den gesamten Motor auszutauschen. Filmschauspieler nutzen die Fahrzeuge, um zusätzlich Aufsehen zu erregen. Auch die Schauspielerin Joan Crawford fuhr einen zweisitzigen Phaeton Baujahr 1932.

Der Hang zu überaus präzisem Arbeiten war es auch, der die mit Qualitätsproblemen zu kämpfenden General Motors-Gruppe auf Cadillac aufmerksam machte. Leland verkaufte Cadillac und übernahm bei GM eine leitende Funktion, zumindest bis zu seinem Ausscheiden 1917 (danach gründete er Lincoln, die sich zum größten Rivalen Cadillacs im Luxussegment entwickeln sollten).

Luxus in Form und Funktion

Bei GM wurde Cadillac als die Marke auf dem höchsten Preislevel platziert, noch über dem Buick. Für ihr Geld erhielten die Käufer ein Auto, das mit seinem Abmessungen bereits alles bislang da gewesene übertraf. Da nicht nur bei den Abmessungen, sondern auch bei der Motorleistung mehr geklotzt als gekleckert wurde, avancierte schon der Benzinverbrauch zu einem Faktor, der den Cadillac nicht zum Wagen für jedermann machte. Aber auch technische Errungenschaften wie der Elektro-Starter oder die Verwendung des in diesem Segment unüblichen Frontantriebes machten den Cadillac zu einem Erlebnis. V-12 Motoren und die Heckflosse rundeten die Palette ab.

Die Cadillac Cabrios, die in den 70er und 80er Jahren produziert worden sind prägten zu einem gewissen Teil den American way of Life und stehen sinnbildlich für den Begriff des Cruisers. Danach verwischten aber selbst beim Cadillac allmählich die Konturen – ein Trend der durch das langsam einsetzende Umweltbewusstsein der Amerikaner sicher noch verstärkt werden wird. Im Hinblick auf die Innenausstattung setzt der „Caddy“ jedoch weiterhin Maßstäbe und macht sich unverändert zu einem Luxusprodukt höchsten Maßstabes.

Modelle des Herstellers

30 SPEEDSTER

Baujahr: 1914

Bild Cadillac 30 Speedster 1914 1

42 CLUB COUPE

Baujahr: 1942

53 CONVERTIBLE

Baujahr: 1916

Bild Cadillac 53 OT 1916 1

Der erste Cadillac hatte nur einen Zylinder und wurde für 750 US $ verkauft. 1915 brachte Cadillac als erster Hersteller überhaupt einen 8-Zylinder-Motor heraus. Mit Cadillac enstand "General Motors". In Jordanien wurden Cadllacs sehr oft als Staatslimousinen genutzt. Seine Majestät König Abdullah I nutzte einen 1947er Cadillac für offizielle Anlässe, Seine Majestät König Hussein hatte einen 1957er Cadillac-Cabriolet. (Quelle: Automuseum Amman, Jordanien)

60

Baujahr: 1938

60

Baujahr: 1936

Die Stückzahl bezieht sich auf alle Versionen inklusive Cabriolet.

60

Baujahr: 1937

60 CONVERTIBLE

Baujahr: 1936

Bild Cadillac_60_Convertible_1936 1

Die Stückzahl bezieht sich auf alle Versionen.

60 SPECIAL

Baujahr: 1942 - 1946

Bild Cadillac 60 Special 1942-1946 1

Der Wagen war mit oder ohne Trennscheibe erhältlich. Ab 1946 bekam er zusätzlich die inoffizielle Bezeichnung "Fleetwood"

60 SPECIAL

Baujahr: 1955

61 COUPE DE VILLE

Baujahr: 1951

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