banner AvD
Banner des AVD - Automobilclub von Deutschland

Chrysler

Der Namenspatron für die 1925 gegründete Chrysler Motor Corporation war Walter P. Chrysler, der deutscher Abstammung war. Sein Vater kam aus dem Rheinland und hieß "Krisler". Walter P. Chrysler war 1921 als Vorstand von Willys-Overland tätig, wechselte zur Maxwell Motor Company und trieb die Fusion der beiden Konzerne voran. Die ausgegliederte Marke Willys war von der Fusion mit Maxwell nicht betroffen und blieb eigenständig. Bereits ein Jahr vor Firmengründung entstand mit dem Chrysler Six der erste Chrysler – noch unter Regie der Maxwell Motor Company.

Chrysler richtete seine Firmenpolitik darauf aus, verschiedene Preisklassen unter eigenen Marken anzubieten. Für den Niedrigpreissektor wurden die Autos unter dem Plymouth Label verkauft. Für den mittleren Sektor wurde DeSoto verwendet und für die Luxusprodukte Imperial und Valliant. Dieses Konzept erwies sich als bahnbrechend und wurde prompt von Rivalen wie General Motors übernommen.

Nachdem sich Chrysler bereits mit der Übernahme von Dodge 1928 als drittgrößter amerikanischer Autoproduzent (nach GM und Ford) etabliert hatte, stand in den 50er Jahren der technische Fortschritt im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu den anderen großen US-Anbietern, die bei der Konstruktion weiterhin darauf setzten, Rahmen und Karosserie getrennt zu produzieren und dann miteinander zu verbinden, führte Chrylser die Monocoque-Technologie Anfang der 60er Jahre auch in der Serie ein, nachdem bereits Anfang der 30er Jahre einzelne Modelle auf diese fortschrittliche Produktionsweise hergestellt wurden.

Expansion nach Europa

Revolutionäre Vertriebswege, technischer Fortschritt – in den USA hatte sich Chrysler als Gigant etabliert. Marktanpassungen wurden durch leichte Korrekturen bei der Markenpolitik erreicht, aber letztlich schien Chrysler in den USA zu stagnieren. Logische Konsequenz war somit die Expansion nach Europa. Simca in Frankreich, die Rootes-Gruppe in Großbritannien und der spanische LKW-Hersteller Barreiros waren die Hinzugewinne in den 60er Jahren. Gute zehn Jahre hatte Chrysler Europe Bestand, bevor es Ende der 70er aufgrund von ausbleibendem wirtschaftlichen Erfolg an Peugeot veräußert wurde.

Der finanzielle Niedergang konnte aber durch diesen Verkauf nicht mehr gestoppt werden. 1979 beantragte Chrysler 1,5 Milliarden US-Dollar öffentliche Gelder um den Konkurs abzuwenden. Mit einer großen Werbeoffensive wurde zudem das patriotische Image des Konzerns herausgearbeitet, um somit für öffentliche Unterstützung zu sorgen. Das Konzept ging auf, die Finanzspritze wurde bewilligt.

Versorgt mit frischem Geld und guten Konzepten für neue Modelle wie dem Minivan, startete Chrysler die Konsolidierung, zumal mehr und mehr gute Amerikaner ihren vaterländischen Pflichten nachkamen und anstelle eines Japaners oder eines Deutschen Modells Chrysler kauften.

Der von 1998 bis 2007 haltende Zusammenschluss mit Daimler-Benz war bereits ein Zeichen, dass die wirtschaftliche Situation sich erneut verschlechtert hatte und tatsächlich musste im April 2009 Insolvenz beantragt werden. Dass das Insolvenzverfahren jedoch nicht das Ende, sondern Umstrukturierung bedeuten soll, wurde durch den Einstieg von Fiat als Minderheitsaktionär deutlich.

Modelle des Herstellers

300

Baujahr: 1967

Bild Chrysler 300 1967 1

300

Baujahr: 1968

300B HARDTOP COUPE
'Letter car'

Baujahr: 1956

Bild Chrysler 300B Hardtop Coupe 1956 1

Die "Chrysler 300 Letter-Cars" wurden von 1955 bis 1965 gebaut. Der 300 Baujahr 1956 bekam den Namen "300B", die folgenden Modelle jeweils einen in alphabetischer Reihenfolge aufsteigenden Buchstaben. Das I wurde allerdings überschlagen, um nicht mit dem J verwechselt zu werden. Diese Verfahrensweise endete mit dem Baujahr 1965, in dem der "300L" herauskam. Ab 1966 hießen die Typen wieder nur noch "300".

300C CONVERTIBLE
'Letter Car'

Baujahr: 1957

Die "Chrysler 300 Letter-Cars" wurden von 1955 bis 1965 gebaut. Der 300 Baujahr 1956 bekam den Namen "300B", die folgenden Modelle jeweils einen in alphabetischer Reihenfolge aufsteigenden Buchstaben. Das I wurde allerdings überschlagen, um nicht mit dem J verwechselt zu werden. Diese Verfahrensweise endete mit dem Baujahr 1965, in dem der "300L" herauskam. Ab 1966 hießen die Typen wieder nur noch "300".

300C HARDTOP COUPE
'Letter Car'

Baujahr: 1957

Die "Chrysler 300 Letter-Cars" wurden von 1955 bis 1965 gebaut. Der 300 Baujahr 1956 bekam den Namen "300B", die folgenden Modelle jeweils einen in alphabetischer Reihenfolge aufsteigenden Buchstaben. Das I wurde allerdings überschlagen, um nicht mit dem J verwechselt zu werden. Diese Verfahrensweise endete mit dem Baujahr 1965, in dem der "300L" herauskam. Ab 1966 hießen die Typen wieder nur noch "300".

300 CONVERTIBLE

Baujahr: 1967

300 CONVERTIBLE

Baujahr: 1968

Bild Chrysler 300 Convertible 1968 1

Die Typenbezeichnung "300" stammt aus 1954, dem Vorstellungsjahr dieses Fahrzeugstyps im , in dem die Serie noch 300 PS hatte. Nachdem er anfänglich in die Serie "New Yorker" eingruppiert war, wurde der 300 ab 1954 zur eigenen Serie der "Letter Cars". Diese begann 1954 mit dem 300A, und in den Folgjahren wurde in alphabetischer Reihenfolge der Buchstabe gewechsselt. Der letzte Typ war 1965 der 300L. Großen Erfolg brachte 1963 das Sondermodell "300 Sport Series", dass anlässlich der Wahl des Chryxsler 300 zum "Indy-500-Pace-Car" herausgebracht wurde. (Quelle: teczhnik Museum Sinsheim)

300 CONVERTIBLE

Baujahr: 1969

300D CONVERTIBLE
'Letter Car'

Baujahr: 1958

Die "Chrysler 300 Letter-Cars" wurden von 1955 bis 1965 gebaut. Der 300 Baujahr 1956 bekam den Namen "300B", die folgenden Modelle jeweils einen in alphabetischer Reihenfolge aufsteigenden Buchstaben. Das I wurde allerdings überschlagen, um nicht mit dem J verwechselt zu werden. Diese Verfahrensweise endete mit dem Baujahr 1965, in dem der "300L" herauskam. Ab 1966 hießen die Typen wieder nur noch "300".

300D HARDTOP COUPE
'Letter Car'

Baujahr: 1958 - 1958

Die "Chrysler 300 Letter-Cars" wurden von 1955 bis 1965 gebaut. Der 300 Baujahr 1956 bekam den Namen "300B", die folgenden Modelle jeweils einen in alphabetischer Reihenfolge aufsteigenden Buchstaben. Das I wurde allerdings überschlagen, um nicht mit dem J verwechselt zu werden. Diese Verfahrensweise endete mit dem Baujahr 1965, in dem der "300L" herauskam. Ab 1966 hießen die Typen wieder nur noch "300".

Katalogsuche

Detail-Suche

zum Seitenanfangzum Seitenanfang