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De Tomaso

Vier Jahre nachdem Alejandro De Tomaso, der mit einer wohlhabenden Amerikanerin verheiratet war, 1955 aus Argentinien nach Italien übersiedelte, gründete der ehemalige Rennfahrer in Modena das nach ihm benannte Unternehmen zum Bau von Autos. Sein Traum, Sportwagen und Formel-Renner zu bauen, ließ sich nicht realisieren, und so stellte De Tomaso 1963 mit dem Vallelunga sein erstes Straßenfahrzeug vor.

Der exzentrische De Tomaso, dem von seinen patriotischen Konkurrenten Ferrari und Fiat immer wieder vorgeworfen wurde, die argentinische Staatsbürgerschaft behalten zu haben, galt zudem als „Sammler“ diverser Firmen. Moto Guzzi und Maserati sind wohl die berühmtesten, aber auch die Carozzeria Ghia gehörte dazu. Auch durch diese Expansion verkaufte De Tomaso deutlich mehr Autos als Ferrari und Lamborghini und galt in den 70er Jahren als Nummer 1 unter Italiens Edelschmieden.

Finanzielle Probleme wurden im Laufe der Jahre immer größer, trotzdem überlebte das Unternehmen das zurückliegende Jahrtausend (obwohl immer weniger Autos hergestellt wurden). 1970 verkaufte De Tomaso seine Ghia-Anteile an Ford und kaufte 1975 Maserati, verkaufte diese Firma aber 1993 weiter an Fiat. 2006 musste schließlich aber doch Insolvenz angemeldet werden.

Modelle des Herstellers

DEAUVILLE

Baujahr: 1971 - 1988

Bild  De Tomaso Deauville 1971-1988 3

Von 1971 an wurde die Serie 1 gebaut, die 1978 durch die deutlich überarbeitete Serie 2 ersetzt wurde. Das Design stammt von dem Amerikaner Tom Tjaarda, der bei der Carozzeria Touring tätig war, die De Tomaso gehörte. Tjaarda legte Wert darauf, dass die Karosserie fertig gezeichnet war, bevor Jaguar den XJ herausbrachte.

Für das Fahrwerk und die Bodengruppe war der Rennwagen-Konstrukteur Giampaolo Dallara verantwortlich, was die hervorragenden Fahreigenschaften des Deauville erklärt. Der Deauville kostete in Großbritannien etwa das Vierfache vom Jaguar XJ, was den Verkauf schwierig machte. Und als Mercedes.Benz den 450 SEL 6.9 herausbrachte, hatte der Deauville auch seinen Ruf eingebüßt, die schnellste Limousine zu sein.

LONGCHAMP

Baujahr: 1972 - 1990

Bild De Tomaso Longchamp 1972-1990 1

MANGUSTA

Baujahr: 1967 - 1969

Bild De Tomaso MANGUSTA 1

PANTERA

Baujahr: 1971 - 1988

Bild De Tomaso Pantera 1971-1988 2

PANTERA GT5/S

Baujahr: 1985 - 1991

Bild De tomaso Pantera GT5S 1

PANTERA GTS

Baujahr: 1973 - 1977

Bild De Tomaso Pantera GTS 1973-1977 1

Seltene GTS-Variante!

"Pantera" bedeutet "Panther". Die Karosserie dieses Typs wurde im Auftrag von De Tomaso bei Ghia für den amerikanischen Markt entwickelt, die Vermarktung in den USA übernahm die Ford Motor Company. Nach Energiekrise und Qualitätsproblemen zog sich Ford 1974 zurück. (Quelle: Classic Days Schloss Dyck 2015)

PANTERA GTS

Baujahr: 1980 - 1985

Bild De Tomaso Pantera GTS 1980-1985 1

Um das Fahrzeug auch vom Äußeren her attraktiv zu halten, wurden Reifen und Kotflügel verbreitert und ein Heckspoiler angebracht. (Quelle: Technik Museum Sinsheim)

PANTERA L

Baujahr: 1974 - 1988

Bild De Tomaso Pantera L 1974-1988 1

PANTERA TARGA

Baujahr: 1990

VALLELUNGA

Baujahr: 1963 - 1965

Bild De Tomaso Vallelunga Prototyp 1963 1

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