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Detroit Electric

Die "Detroit Electric Car Company" hieß zunächst "Anderson Carriage Company" und baute Pferde-Kutschen. Inhaber war William C. Anderson hatte das Unternehmen 1884 in Port Huron gegründet, aber schon 1885 nach Detroit verlegt. Später versuchte man sich am Bau von Elektromobilen und hatte mit dem 1907 herausgebrachten Modell und ca. 2.000 Produktionseinheiten pro Jahr einen derartigen Erfolg, dass der Firmenname dem inzwischen zum Hauptprodukt avancierten Artikel angepast wurde.

1909 übernahm William C. Anderson die "Elwell Parker Electric Company", womit ihm auch die Rechte an deren Elektromotor gehörten.

Es wurde nur drei Modelle angeboten, die sich in der Länge unterschieden: Modell C (2-sitziges Coupe), D (4-sitziger Brougham) und L (Roadster ab 1908). An anderen Stellen werden diese Modelle als 66 (das kürzeste), 63 (das mittlere) und 68 das längste) bezeichnet.

Doch die Konkurrenz schlief nicht. Benzinmotoren waren wesentlich billiger, zudem waren die Fahrzeuge einfacher zu handeln und auch schneller. "Detroit Electric" musste daher 1929 Konkurs anmelden.

Modelle des Herstellers

66

Baujahr: 1907 - 1929

Wetten, dass Sie schon mal die Zeichnung eines Detroit Electric gesehen haben?

Glauben Sie nicht?

Wir schon, denn das ist das Fahrzeug, in dem Walt Disney seine Oma Duck durch die Gegend fahren ließ! Und Sie haben doch auch Micky-Maus-Hefte gelesen, oder etwa nicht?

Auch Clara Ford, Ehefrau von Henry Ford, fuhr dieses Modell. Und Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne und des Phonographen ebenso, denn der entwickelte auch Batterien für das Elektrofahrzeug!

Modell C

Baujahr: 1907

Bild Detroit Electric Modell C 1907-1938 1

Nach Auslieferung des ersten Autos am 30.09.1907 wurden im selben Jahr neun weitere fertiggestellt. In der Werbung wurde die Rseichweite mit 80 Meilen / 130 km angegeben. Das war Understatement, denn bei Praxistest wurden 211 Meilen / 340 km arreicht. Die Höchstgeschwindigkeit betrug ca. 20 Meilen / 32 km/h, was für den damaligen Stadtverkehr als völlig ausreichend betrachtet wurde. (Quelle: Technik Museum Speyer(

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