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Ford (Deutschland)

Die erste Vertretung des US-Konzerns Ford auf deutschem Boden wurde 1925 in Berlin eröffnet. Aus dem Verkaufsbüro entwickelte sich binnen Jahresfrist ein Montagewerk, welches Traktoren und das berühmte T-Modell aus angelieferten Teilen zusammensetzte.

Mit dem Bau des Werkes in Köln in den Jahren 1930/31 endete die Berliner Episode aber auch recht schnell, Köln wurde zum einzigen deutschen Produktionsstandort. Im Gegensatz zum Berliner Montagewerk wurden in Köln eigens Modelle für den deutschen Markt produziert.

Modelle wie der Rheinland (noch stark am Modell B angelehnt), der Köln oder der Eifel werden in kürzester Zeit so erfolgreich, dass die Kapazität des Kölner Werkes bald ausgelastet ist, Berlin wird erneut Produktionsstandort. Während des Krieges wird unter deutscher Regie weiterproduziert, die amerikanische Konzernmutter distanziert sich später öffentlich, um nicht dem Vorwurf ausgesetzt zu sein, die deutsche Wehrmacht ausgerüstet zu haben. Das Kölner Werk überstand den Krieg jedenfalls größtenteils unbeschädigt, erst beim Einmarsch der Alliierten kam es im Artilleriefeuer zu nennenswerten Zerstörungen.

So konnte die Produktion bereits am Tag der deutschen Kapitulation wieder für den zivilen Sektor aufgenommen werden. 1948 setzte die PKW Produktion wieder ein und im Jahre 1952 wurde mit dem Weltkugeltaunus 12M/15M das erste Nachkriegsmodell hergestellt. Da von den bis 1962 hergestellten gut 200.000 Einheiten heutzutage nur noch relativ wenige existieren, gilt dieses Modell bei Ford-Enthusiasten als besonders reizvoll.

Unternehmen bewegt sich in ruhigem Fahrwasser

In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts beschränkte sich Ford darauf, seine Marktposition zu behaupten. Mit seinem preisgünstigen, gut auf den Markt angepassten Angebot gelang dies auch vortrefflich. Risiken bei Neuentwicklungen wurden gemieden, so dass es auch zu keinen einschneidenden Veränderungen im Produktportfolio kam.

Nichtsdestotrotz wurden einige weit reichende Veränderungen in der Unternehmensstruktur umgesetzt. Mit dem Erwerb von Jaguar 1989 wurde eine Aquisitionswelle in Gang gesetzt, in deren Rahmen weitere Marken wie Volvo, Land-Rover und Aston Martin den Weg in die Ford-Familie fanden.

Ein weiterer Schritt war die Verlegung der Europa-Zentrale nach Köln, von wo aus die Geschicke der Niederlassungen in Saarlouis, Genk (Belgien), Valencia (Spanien) und Dagenham (England) geleitet werden.

Modelle des Herstellers

15m

Baujahr: 1968 - 1970

Bild Ford D 15m 1968-1970 1

15m RS

Baujahr: 1969 - 1970

Bild Ford D 15m RS 1969-1970 1

"Taunus" war bis 1967 ein Markenname und gleichzeitig das Synonym für Ford. Mit Erscheinen der P7-Modelle verschwand der Markenname "Taunus", die Modelle hießen nur noch 12m, 15m usw. Im Volksmund blieb der Name "Taunus " aber präsent. Von 1970 bis 1982 wurde er deshalb für die Mittelklasse mit den Typenbezeichnungen 12m, 15m usw. wieder reaktiviert.

Das "m" in der Typenbezeichnung steht für "Meisterstück".

(Quelle: Inhaber-Information Christophorus-Fahrt, Ruppichteroth, 18.05.2014)

17m

Baujahr: 1967 - 1968

17m 1700 TURNIER

Baujahr: 1968 - 1971

Bild Ford D 17m 1700 Turnier 1968-1971 15

17m COUPE

Baujahr: 1968 - 1971

Bild Ford D 17m Coupe 1968-1971 1

17m LIMOUSINE

Baujahr: 1968 - 1971

Der Neupreis 1971 betrug 8.500 DM.

17m TURNIER

Baujahr: 1964 - 1967

17m TURNIER

Baujahr: 1967 - 1968

17m TURNIER

Baujahr: 1968 - 1971

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