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Graham-Paige

Die Paige Detroit Motor Company wurde 1908 gegründet und stellte ausschließlich Luxuslimousinen her. Mit bewusst sehr schön gehaltenen Linien wollte Paige insbesondere Frauen ansprechen, die sich bei ihren „besseren Hälften“ für einen Kauf des Autos einsetzen sollten. Paige war dabei die Vorzeigemarke, zwischen 1923 und 1926 wurden zudem unter dem Jewett-Label einige günstigere Autos angeboten.

1927 übernahmen die drei Graham-Brüder Joseph, Robert und Ray den Hersteller und nannten ihn in Graham-Paige um. Die nun produzierten Wagen waren letztlich genau zwischen den Paige und den Jewett angesiedelt, Mittelklasse halt. Unter dem renommierten Markennamen Paige wurden zudem eine Zeitlang LKW gebaut, dann lief die Marke aus.

Einige Jahre liefen die Geschäfte ausgezeichnet, Erfolge im Motorsport dienten als optimale Werbung. Doch seit 1935 führten zahlreiche Fehler im Bereich Design zu einem dramatischen Rückgang der Verkaufszahlen.

Auch eine Kooperation mit dem Wettbewerber Hupp Motors konnte vor dem Kriegsausbruch keine Wende bringen, Graham-Paige beendete 1940 die Autoproduktion und nahm sie nie wieder richtig auf. Zwar wurde unmittelbar nach dem Krieg ein Auto in Kooperation mit Kaiser-Frazer gebaut, doch 1947 wurde das Fahrzeuggeschäft endgültig zu Grabe getragen. Das Unternehmen ist jedoch bis heute in der Immobilien-Branche tätig.

Modelle des Herstellers

610 CONVERTIBLE

Baujahr: 1928

Bild Graham Paige 610 Convertible 1928 1

612 CABRIOLET

Baujahr: 1929

Bild Graham-Paige 612 10

69 COUPE

Baujahr: 1934

Bild Graham-Paige 69 Coupe 1934 4

SUPERCHARGER CONVERTIBLE
'Sharknose (Haischnauze)'

Baujahr: 1938

Bild Graham-Paige Supercharger Convertible 1938 1

Das eigenwilige Design dieses Typs stammte im Wesentlichen von Amos Northup, der jedoch vor der endgültigen Fertigstellung verstarb. Graham-Paige vollendete die Karosserie in Eigenregie und brachte den Typ mit dem Slogan "Spirit of motion" (Geist der Bewegung) heraus. Obwohl das Design verschiedene französische Concours d'Élégance (Paris, Lyons, Bordeaux) gewann, fiel es bei den Amerikanern durch, so dass der Typ ein Flop wurde.

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