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Hudson

Joseph Hudson, Kaufhausbesitzer aus Detroit, stellte 1909 das Startkapital für eine Firma zur Verfügung, an der insgesamt acht Unternehmer beteiligt waren – Hudson selbst gehörte jedoch nicht dazu. Nichtsdestrotrotz wurde sein Namen als Firmenbezeichnung ausgewählt, womit die Hudson Motor Car Company gegründet war. Das Geschäftsmodell des anfangs von Roy Chapin geleiteten Hudson-Konzerns sah vor, das erste amerikanische Auto für einen Verkaufspreis von weniger als 1000 US-Dollar zu produzieren.

Mit günstigen Preisen und einigen praktischen Errungenschaften wie Warnanzeigen für den Öldruck erarbeitete sich Hudson rasch einen großen Marktanteil.

Anfang der 20er Jahre sah sich Hudson stark genug, um zu expandieren und damit die Giganten wie Ford anzugreifen. Dazu wurde mit Essex eine Marke gegründet, die alte Käufergruppen wieder ansprechen sollte. Die Hudson-Autos waren mit ihrem guten Image nämlich auch ein Stück teurer geworden, ein durchaus gewünschter Effekt, aber um die ehemalige Zielgruppe nicht zu verlieren, sollte der Essex nun auf dem Billig-Sektor platziert werden.

Mit dieser Marktausrichtung avancierte Hudson Anfang der 30er Jahre zu einem der best verkaufendsten Hersteller der USA, woran auch die Markenumstellung von Essex zu Terraplane nichts änderte.

Abwärtstrend ab den 30er Jahren

In den 30er Jahren lieferte sich Hudson ein technisches Wettrüsten mit einigen der großen Drei (Ford, General Motors, Chrysler), konnte dieses aber aufgrund nicht vorhandener Ressourcen nicht gewinnen. Während des Krieges mussten zudem militärische Verpflichtungen eingegangen werden, die zu Lasten der Autoproduktion gingen. Somit startete Hudson geschwächt in die Nachkriegsära. Das Wundermittel Rennsport half trotz bemerkenswerter Erfolge auch nicht, um neue Käufergruppen zu erschließen, weswegen Hudson 1954 alleine nicht mehr überlebensfähig war.

Hudson fusionierte mit dem Wettbewerber Nash zu American Motor Company (AMC). Nash brachte mit Rambler eine ausgewiesene Erfolgsmarke in die Firmenehe ein, sowohl die Marken Hudson als auch Nash wurden daher schon recht bald eingestellt. 1957 wurde der letzte Hudson unter AMC-Leitung produziert, 1958 trotz ursprünglich anderer Pläne das Ende der Marke bekannt gegeben.

Modelle des Herstellers

BIG EIGHT SALOON

Baujahr: 1930

COMMODORE CLUB COUPE

Baujahr: 1947

COMMODORE CLUB COUPE

Baujahr: 1952

COMMODORE CONVERTIBLE

Baujahr: 1947

COMMODORE CONVERTIBLE

Baujahr: 1949

COMMODORE EIGHT

Baujahr: 1948 - 1949

Bild Hudson Commodore Eight 1948-1949 1

COMMODORE EIGHT

Baujahr: 1952

COMMODORE SIX

Baujahr: 1950

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