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IFA

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden die Aktivitäten des Fahrzeugbaus in der DDR gebündelt und unter zentrale Aufsicht gestellt. Dabei gab es zwischen 1946 und 1950 eine Reihe von Umbenennungen, Neuorganisationen und Zuständigkeitsverteilungen. Eine Zeit lang war jedenfalls die IFA Volkseigene Fahrzeugwerke für die gesamte Autoproduktion der sowjetischen Besatzungszone zuständig. Dies änderte sich zwar schon nach ca. zwei Jahren, als die "AWZ Automobil Werke Zwickau" aus dem ehemaligen ASudi-Werk entstanden. Das Kürzel IFA blieb jedoch als eine Art Marke erhalten. Zum 01.05.1958 wurde AWZ mit dem früheren Horch-Werk "VEB Sachsenring" zum neuen "VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau" fusioniert.

Bevor man sich in der DDR der Produktion des Trabant und des Wartburg zuwandte, wurden noch Modelle aus der Vorkriegszeit weitergebaut. So zum Beispiel der F8, der aus der DKW-Produktion stammt.

Modelle des Herstellers

F8 CABRIOLET

Baujahr: 1949 - 1955

Bild IFA F8 Cabriolet 1949-1955 3

Von 1938 bis 1942 hatte die Auto Union AG im Audi-Werk Zwickau den DKW F8 produziert, dann musste die Produktion wegen des Zweiten Weltkrieges eingestellt werden. Erst 1949 wurden in Zwickau wieder PKW hergestellt, jetzt unter Leitung der VEB Kraftfahrzeugwerk Audi, Zwickau. Der F8 gilt deshalb als "Großvater des Trabant", auch wenn er mit ihm wenig gemein hat.

Das schwarz-rote Fahrzeug hatte die Ausstattung "Luxus-Export"

Die Cabriolets wurden in den früheren Produzktionsgebäuden der Fa. Gläser, Dresden, die nun "VEB Karosseriewerk Dresden" hießen, hergestellt.

(Quelle: Verkehrsmuseum, Dresden)

F8 COACH

Baujahr: 1949 - 1955

F8 KRANKENWAGEN

Baujahr: 1953

Bild IFA F8 Krankenwagen 1949-1955 1

Bei der IAA in Frankfurt 2015 wurde die Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h mit dem Zusatz "bergab" kommentiert!

F9 CABRIOLET

Baujahr: 1951 - 1956

F9 LIMOUSINE

Baujahr: 1949 - 1956

Bild IFA F9 Limousine 1949-1955 1

Der DKW F9 mit Ganzstahl-Karosserie wurde 1939 unter der Bezeichnung "Hohe Klasse" von der Auto Union vorgestellt. Wegen des Zweiten Weltkrieges dauerte es aber bis 1950, bis in Zwickau die Serienproduktion aufgenommen wurde.

Aus Kapazitätsgründen wurde die Produktion ab 1953 nach Eisenach verlegt udn bis 1956 fortgeführt. Der Typ erhielt dort einige technische und optische Veränderungen, welche die Grundlage für den Wartburg 311 bildeten.

Quelle: Verkehrsmuseum Dresden

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