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Jeep

Eins der ersten Autos, die der amerikanische Kleinwagenhersteller American Bantam entworfen hatte, war ein kleiner Roadster, der von der American Motor Car Company in Lizenz der britischen Austin Motor Company gebaut wurde. Der Stummfilm-Schauspieler Buster Keaton fuhr ein solches Modell.

1938 stellte Bantam dem Militär eine Studie über einen kleinen Geländewagen vor. Die Army war zwar von den Fähigkeiten des Tausendsassa begeistert, von den anfallenden Produktionskosten aber ebenso schnell wieder ernüchtert.

Der nun beginnende Krieg änderte die Meinung der US-Militärs jedoch und nun konnte es kaum noch schnell genug gehen. Inspiriert vom American Bantam Modell wurde eine Ausschreibung gestartet, deren verschärfte Anforderungen ausschließlich von American Bantam erfüllt werden konnten. Da dieses sich aber in finanziellen Schwierigkeiten befand, war an eine Massenproduktion nicht zu denken.

Ein anderes Unternehmen, welches sich an der Ausschreibung beteiligt hatte, war Willys-Overland. Dort gab es zwar die notwendigen Produktionskapazitäten, man sah sich allerdings nicht in der Lage, termingerecht einen Prototypen herzustellen. Das Militär kombinierte nun die jeweiligen Ressourcen und gab Willys-Overland den Auftrag, den von American Bantam entwickelten Jeep zu bauen. Um die Lieferung der benötigten Stückzahlen zu gewährleisten, wurde zudem noch Ford mit ins Boot geholt.

Ford stieg mit Kriegsende wieder aus der Jeep-Produktion aus, American Bantam existierte aus finanziellen Gründen nicht mehr, so dass die Marke Jeep nunmehr exklusiv in den Händen von Willys-Overland lag.

Nach Kriegsende zieht es den Jeep auf die Strasse

Durch die Produktion der Jeep als Straßenmodelle hatte Willys-Overland ein Juwel in seinem Portfolio, welches gehegt und gepflegt wurde, außer dem Jeep und verwandten Modellen wurden bei Willys-Overland keine weiteren Autos mehr gebaut. Der finanzielle Erfolg des „Zivil-Jeeps“ machte das Unternehmen auch für Konkurrenten interessant. 1953 übernahm Kaiser-Frazer die Firma (um sich 10 Jahre später Kaiser-Jeep zu nennen). Über die American Motor Company (seit 1970) gelangte der Jeep schließlich in den Chrysler-Konzern (seit 1987), wo er sich auch heute noch befindet.

Heutzutage wird der Jeep an vielen internationalen Standorten in Lizenz produziert. Zudem erhielt er noch eine Art ungeliebten Verwandten. Für militärische Zwecke wurde nämlich auf Basis des Jeep ein Nachfolgemodell entwickelt, der so genannten HMMWV. Die zivile Vermarktung übernahm General Motors mit einer eigenen Marke, dem Hummer. Die Ähnlichkeiten zwischen Hummer und Jeep beschäftigten dabei auch schon so manch einen Richter, letztlich musste Chrysler die Existenz des Rivalen jedoch zähneknirschend akzeptieren.

Modelle des Herstellers

CHEROKEE

Baujahr: 1978

CHEROKEE

Baujahr: 1974 - 1977

CHEROKEE CHIEF S

Baujahr: 1979

CJ

Baujahr: 1961

CJ 3 CAMIONETA D

Baujahr: 1978

CJ 5 RENEGADE

Baujahr: 1974 - 1979

CJ-7 GOLDEN EAGLE

Baujahr: 1978

CJ 7 LAREDO

Baujahr: 1976 - 1982

COMMANDO

Baujahr: 1967 - 1973

COMMANDO PICK-UP

Baujahr: 1967 - 1972

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