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MG

MG bedeutet Morris Garage und bei dem „Morris“ handelt es sich tatsächlich um die gleichnamige Marke. Cecil Kimber, ein Morris Händler, begann 1923 die von ihm vertriebenen Autos in ihrer Leistung und ihrem Design zu verbessern, verpasste ihnen das Emblem seines Autohandels und eine neue Marke war geboren.

Morris selbst hatte nichts dagegen, verschaffte Kimber dem als etwas staubig geltenden Konzern doch ein neues, frisches Image. Die getunten Boliden waren teilweise fast doppelt so schnell wie ihre Stiefbrüder und wurden folgerichtig auch im Motorsport eingesetzt.

Die MG tobten sich im Rennsport aus und steigerten ihrer Popularität kontinuierlich – was dazu führte, dass das Angebot nicht mit der Nachfrage mithalten konnte. Zwar firmierte der Autobau inzwischen als eigenständige Firma, die MG Car Company, doch letztlich war sie sich stets treu geblieben. Mit anderen Worten, MG war immer noch eine Garage.

Es kam, was kommen musste: MG wurde aufgekauft. Was auf den ersten Blick noch logisch aussieht, nämlich die Übernahme durch Morris war auf den zweiten Blick doch eher ein Rückschritt. Morris hatte bereits mit Wolseley fusioniert, das neue Unternehmen und somit der Besitzer von MG war die somit entstandene Nuffield Organisation. Aus dieser entstand einige Jahre später die British Motor Corporation, die sich heutzutage vor allen Dingen ankreiden muss, die Konturen der in ihr vereinten Marken bis zur Unkenntlichkeit verwaschen zu haben.

Umstellung auf Massenproduktion als richtiger Schritt

Zuerst folgte jedoch innerhalb der Nuffield die Umstellung auf die bislang nicht mögliche Massenproduktion. Unter Beibehaltung der MG-eigenen Charakteristika entstand eine Reihe von extrem schnellen, auffallend schönen Flitzern, die ein großer Verkaufserfolg wurden. Insbesondere die Roadster der T-Serie (vom TA ab 1936 bis hin zum TF 1955), die auch in erster Linie für die Straße und nicht für die Rennstrecke entworfen worden waren.

Ab 1955 wurde mit der Neukonstruktion MGA dann auch der US-Markt erobert, aber so ganz allmählich verlor MG den Reiz des Besonderen. Neue Modelle unterschieden sich von den Vorgängern meist nur durch die Leistungsstärke des Motors und im Laufe der 70er Jahre verlor MG dann auch mehr und mehr seine Individualität.

Die neuen MG waren letztlich nur größere und schnellere Austin, unterschieden sich ansonsten aber kaum noch von der Konzernschwester. Über die Jahre geriet die regelmäßige Produktion des MG deutlich ins Stocken. Anstelle dessen gab es immer wieder mal einzelne Modelle, die sich den guten Klang des Markennamen zu Nutze machen wollten.

Seit 2007 liegen die Markenrechte an MG in den Händen der chinesischen Nanjing Automobile Group, die unter dem Namen MG3 einen auf dem Rover basierenden Mittelklassewagen ausschließlich für den chinesischen Markt produziert. Von den Ambitionen, mit denen Cecil Kimber einst in seiner Garage Autos frisierte ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Modelle des Herstellers

1100 SALOON

Baujahr: 1962 - 1967

1300

Baujahr: 1967 - 1971

18/80 MARK II

Baujahr: 1929 - 1933

A

Baujahr: 1955 - 1959

Bild MG A 1955-1959 3

A 1600 MK II

Baujahr: 1959 - 1962

Bild MG A 1600 MK II 1959-1962 8

A 1600 MK II COUPE

Baujahr: 1959 - 1962

Bild MG A 1600 MK II Coupe 1959-1962 1

A COUPE

Baujahr: 1956 - 1959

Bild MG A Coupe 1956-1959 1

A TWIN CAM

Baujahr: 1957 - 1960

Die Stückzahl setzt sich aus 1788 Roadstern und 323 Coupés zusammen.

B

Baujahr: 1974 - 1980

Bild MG B 1974-1980 7

B CONVERTIBLE

Baujahr: 1962 - 1967

Bild MG B Convertible 1962-1967 1

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