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Monica

Nach seinen Erfahrungen mit dem Monica-Projekt könnte dessen Initiator, der Franzose Jean Tastevin wohl ein Buch schreiben. Titel: Was kann beim Bau eines Autos alles schief gehen?

1967 entwickelte Tastevin die Idee, ein Auto zu produzieren. Bereits ein Jahr später war der erste Prototyp fertig. An und für sich schon mal nicht schlecht, das Problem war nur, dass dieser Prototyp recht wenig überzeugen konnte.

Also musste ein neuer her oder vielmehr neue. Denn auch bei den Nachfolge-Prototypen passte nichts so richtig zusammen. So dauerte es bis zur ersten Testfahrt immerhin bis 1972.

Frei nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ bestand der nach Tastevins Ehefrau benannte Monica den Test – nur fiel leider der selbstkonstruierte Motor durch. Also auf ein Neues, aber die Suche nach einem Motorenlieferanten konnte trotz einiger Fehlversuche relativ schnell beendet werden. Angetrieben von einem Chrysler V8 wurde im Frühjahr 1973 nun endlich das Serienmodell vorgestellt – nach 25 Prototypen.

Selbstredend verlief auch die Produktion nicht ohne Komplikationen und als Tastevin das Projekt 1975 wieder einstellte, hatte er gerade einmal knapp 30 Einheiten fertig gestellt (kaum mehr als Prototypen) und viel Geld verloren.

Der Traum einer sportlich dynamischen und gleichzeitig eleganten Limousine mit technischer Finesse (der Monica hatte elektrisch versenkbare Türgriffe) blieb jedoch bestehen, Panther Westwinds übernahm die Rechte, verzichtete aber letztlich auf den Bau.

Modelle des Herstellers

3,5-LITRE

Baujahr: 1972 - 1975

Bild Monica 3,5-LITRE 1

Von dem französischen Unternehmer Jean Tastevin und dem britischen Konstrukteur Christopher Lawrence entwickelte Limousine, welche die durch die Schließung von facel Vega (1964) entstandene Lücke im französischen Luxus-Automobil-Angebot wieder schließen sollte.

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