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O.S.C.A.

O.S.C.A. steht für Officine Specializzate Construzioni Automobili. So weit, so gut. Und vor allen Dingen so unscheinbar. Interessant wird es erst im Hinblick auf den Zusatz, der noch an diesen Namen angehangen wird: Fratelli Maserati SpA heißt es da nämlich und damit wird deutlich, dass es sich bei O.S.C.A. um nichts anderes handelt, als das Nachfolgeunternehmen der Gebrüder Maserati. Ernesto, Ettore und Bindo waren nach dem Verkauf des Familienunternehmens an Graf Orsi noch einige Jahre dort tätig, doch 1947 gründeten sie ein neues Unternehmen, OSCA eben.

Damit ist dann auch schnell klar, mit welcher Art Fahrzeugen sich OSCA beschäftigte. Die Maserati-Brüder bauten natürlich Rennautos, einige davon wurden – zum Teil mit edlen Karosserien ausgestattet – zu Straßenautos weiterentwickelt.

Als die Brüder Anfang der 60er Jahre langsam an den Ruhestand dachten, verkauften sie O.S.C.A. an Domenico Agusta von Meccanica Verghera. Dieser führte das Unternehmen noch bis 1967 weiter – teilweise mit Unterstützung der Brüder – dann wurde die Marke eingestellt.

Modelle des Herstellers

1050 COUPE

Baujahr: 1964

1050 SPIDER

Baujahr: 1965

1600 COUPE ZAGATO

Baujahr: 1960 - 1964

1600 GT

Baujahr: 1960 - 1963

Die Stückzahl bezieht sich auf alle O.S.C.A.-Varianten der Karosserie-Hersteller Boneschi, Fissore, Touring und Zagato.

1600 GT 2 COUPE FISSORE

Baujahr: 1963 - 1964

Bild OSCA 1600 GT 2 Coupe Fissore 1963-1964 1

Der OSCA Maserati 1600 GT ist mit verschiedenene Karosserien von Touring, Boneschi, Michelotti, Fissore und Zagato insgesamt nur 128 mal gebaut worden. Nach anderen Quellen sind davon aber nur 75 - 90 Stück auf die Strasse gelangt. Die Karosserie von Fissore war mit nur 21 Stück sehr viel seltener als die von Zagato. (Quelle: Movendi, Düsseldorf)

1600 GTS

Baujahr: 1960 - 1965

Zunächst gab es sogenannte Fiat-O.S.C.A-Modelle, die als 1500 Cabriolet und als 1600S Cabriolet von Fiat-Händlern angeboten wurden. Hierbei hatten die Maserati-Brüder die 1500- und 1600-Motoren von Fiat mit zwei oben liegenden Nockenwellen, zwei Fallstrom-Zweifachvergasern und einer auf 9,1:1 erhöhten Verdichtung auf 193 PS gebracht. Dann fiel die Entscheidung, diese Motoren auch für eigene O.S.C.A.-Fahrzeuge zu nutzen. Dabei wurde die Leistung für den 1600 GT auf 90 PS gedrosselt und für den 1600 GTS auf 140 PS erhöht. Die meisten Exemplare wurden bei Zagato eingekleidet, aber es gab auch Karosserien von Boneschi, Fissore und Touring. (Quelle: Schloss Bensberg Classics 2014)

1600 GT TOURING

Baujahr: 1960 - 1963

Bild Osca 1600 GT Touring 1960-1963 1

Die hier gezeigte Touring-Variante (Chassis und (matching) Motor-Nr. 14, Touring Nr. 8272) wiegt dank der patentierten Superleggera-Konstruktion gerade einmal 750 kg. Dieser Wagen war 1961 auf dem Turiner Autosalon der Star des O.S.C.A.-Standes. (Quelle: Schloss Bensberg Classics 2014).

1600 MICHELOTTI

Baujahr: 1961 - 1963

1600 PR 2 COUPE FISSORE

Baujahr: 1962 - 1965

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