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Rometsch

Bei der Firma Karosserie Friedrich Rometsch handelte es sich nicht um einen Autobauer, trotzdem hat der Name Rometsch einen guten Klang in der deutschen Oldtimerszene.

In den 20er und 30er Jahren war es möglich sich bei einem Autohersteller nur das motorisierte Chassis zu kaufen, die Karosserie jedoch anderweitig nach individuellen Wünschen anfertigen zu lassen.

Rometsch war ein solcher Spezialist. Die Firma fertigte Karosserien für Borgward Sportcoupes und Rennwagen, vor allem aber in den 50er Jahren für Volkswagen Coupes und Cabriolets. Sie waren bei Prominenten sehr beliebt, so fuhren zum Beispiel Viktor de Kowa oder Aenne Burda Rometsch-Fahrzeuge, deren Karosserie Johannes Beeskow entworfen hatte. Eine Besonderheit im Angebot von Rometsch waren zudem die 4-türigen VW Käfer-Taxen, die nur in geringer Stückzahl hergestellt wurden und somit heute äußerst selten sind.

Die 50er Jahre markieren auch die Hochzeit des kleinen Betriebes, der seine Wagen gar in Hollywood vorstellte und unter den dortigen Filmstars Kunden fand. Auch Audrey Hepburn und Gregory Peck fuhren Rometschs mit Beeskow-Design. Als Problem erwies sich jedoch die Tatsache, dass Rometsch keinen Vertrag mit VW hatte und Volkswagen sich entschied, keine Fahrgestelle mehr an Rometsch zu liefern. Als dann noch der geniale Konstrukteur Johannes Beeskow zum Rivalen Karmann (einer der zwei Karosseriebauer, die offiziell von VW beliefert wurden) wechselte, bedeutete dies das Ende der Erfolgsgeschichte von Rometsch. Die Firma existierte zwar noch Jahre weiter, konnte aber nicht mehr an den Ruhm vergangener Zeiten anknüpfen.

Modelle des Herstellers

CABRIOLET

Baujahr: 1951 - 1954

FR ISABELLA

Baujahr: 1957 - 1960

FR ISABELLA CABRIOLET

Baujahr: 1957 - 1960

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