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Saporoshez

Marke des Kleinwagenherstellers SAS (Saporisky Awtomobilebudiwny Sawod) in Saporischschja, Ukraine.

Modelle des Herstellers

SAS-965

Baujahr: 1960 - 1963

Das Fahrzeug ähnelte vor allem in der Frontpartie stark dem Fiat 600.

Die letzten SAS-965 der Basiusversion wurden 1963 ausgeliefert, da ab 1962 die verbesserte Version SAS-965A mit 898 CC, 27 PS und einer Spitze von 100 km/h angeboten wurde. Diese neue Version war äußerlich an den Lufteinlässen an den hinteren Kotflügeln zu erkennen.

SAS-965A
'Der Bucklige, Zappelfrosch, Kremlwanze, Russenpanzer, Seifenkiste'

Baujahr: 1962 - 1969

Bild Saporoshez SAS-965A 1960-1967 1

Vorgänger: Saporoshez SAS-965. Die letzten SAS-965 der Basisversion wurden 1963 ausgeliefert, da ab 1962 die verbesserte Version SAS-965A mit 898 CC, 27 PS und einer Spitze von 100 km/h angeboten wurde. Diese neue Version war äußerlich an den Lufteinlässen an den hinteren Kotflügeln zu erkennen. Das Fahrzeug ähnelt vor allem in der Frontansicht stark dem Fiat 600.

Zusammen mit dem Saporoshez SAS-965 wurden in der Ukraine zwischen 1960 und 1969 von diesem Typ 322.169 Stück gebaut, die teilweise auch in die DDR exportiert wurden.

Nachfolger: Saporoshez SAS-968

SAS-966

Baujahr: 1967 - 1974

Vorgänger: SAS-965 (1969-1969)und 965 A (1962-1969), Nachfolger: SAS-968 (1972 - 1980)

SAS-968

Baujahr: 1970 - 1980

Bild Saporoshez 968 1970-1980 1

Der Saporoshez SAS-968 wurde in Saporoshje / Ukraine (früher Alexandrowsk) hergestellt. Ab 1970 folgte dieses Modell dem SAS-965 A (bekannt als "Der Bucklige", "Seifenkiste", "Zappelfrosch", "Kremlwanze" oder "Russen-Panzer"). Der Unterschied war in der Karosserie zu finden. Darüber hinaus unterscheidet sich der SAS 968 vom SAS 966 durch die Rückfahrscheinwerfer, die auf 40 PS erhöhte Motorleistung und eine modernere Armaturentafel.
88.000 Stück davon wurden davon in die damalige DDR expotiert. (Quelle: Inhaber-Information Techno Classica, Essen 2015)

Das Design des Saporoshez 968 ist dem des NSU-Prinz nachempfunden, in dem sich wiederum Stilelemente des Chevrolet Corvair wiederfinden. Markant sind die an den hinteren Kotflügeln angebrachten Luftschlitze. Reifen, Sitze und Griffe stammten vom Lada. Risikoreich war allerdings, dass Bremsbacken eingebaut waren, die eigentlich für ein Motorrad konstruiert worden waren. Für den Winter gab es eine zusätzliche Heizung, die mit Benzin betrieben wurde. (Quelle: Automuseum Ziegenhagen)

Von 1970 bis 1980 wurde der Typ A, von 1979 bis 1994 der Typ M angeboten.

Nachfolger: ZAZ Tavria (ab 1987)

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