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Spyker

Die holländischen Brüder Jacobus und Hendrik-Jan Spijker feierten ihren Einstieg in die Fortbewegungsbranche, als sie 1898 eine prunkvolle Kutsche für Königin Wilhelmina bauten. Den damit verbunden Popularitätszuwachs nutzten sie und gründeten den Autobauer Spijker, der nach ersten Export-Anfragen in Spyker umgetauft wurde.

Die ersten Modelle waren dabei getunte Benz, doch schon recht bald wurden eigene Autos gebaut. Der berühmteste Spyker, der luxuriöse 60 H.P., wurde 1903 vorgestellt und blieb bis Ausbruch des 1. Weltkrieges das Prunkstück der Edelschmiede.

In der Kriegszeit wurde die Autoproduktion unterbrochen, stattdessen war Spyker im Flugzeugbau tätig. Eine Wiederaufnahme der Geschäfte gelang anschließend mehr schlecht als recht, bereits 1926 musste das Unternehmen aufgrund kaum noch vorhandener Nachfrage schließen.

Zu einer Wiedergeburt kam es mehr als 70 Jahre später, als Victor Muller 1999 den Namen für seine Spyker Cars wieder verwendete. Wie es auch in früheren Zeiten üblich war, wählte sich Muller den Rennsport als Werbeplattform, das Formel-1-Team hielt aber nur ein Jahr (2007) durch. Für Aufsehen sorgte Spyker zudem Anfang 2010, als man die Aktienmehrheit an Saab von GM übernahm.

Modelle des Herstellers

60 H. P.

Baujahr: 1903

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