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Steyr

Leopold Werndl gründete bereits 1830 eine Gewehrfrabrik in Steyr/Österreich. Diese wurde von seinem Sohn Josef 1864 in die Oesterreichische Waffenfabriks-Gesellschaft überführt, 1926 folgte die Umbenennung in Steyr-Werke AG.

Nach Gewehren und anderen Waffen folgten erste Fahrräder, ab 1918 wurden Autos produziert. Steyr-Wagen hatten zwar in Hinblick auf ihre Langlebigkeit einen guten Ruf, dieser reichte jedoch nicht aus, um auf Dauer eine gewinnbringende Produktion zu sichern. Kurz vor der Fusion mit Austro-Daimler-Puch 1934 ruhte die Produktion zeitweise ganz, bis sie unter Federführung von Ferdinand Porsche noch einmal für einige Jahre aufgenommen wurde. Einige Jahre nach der Fusion wurde sie jedoch eingestellt. Autos mit dem Steyr-Emblem entstanden erst wieder bei Steyr-Puch.

Modelle des Herstellers

100

Baujahr: 1934 - 1936

120

Baujahr: 1935 - 1936

120 SUPER CABRIOLET

Baujahr: 1935

200 CABRIOLET

Baujahr: 1936 - 1940

220

Baujahr: 1937 - 1941

220 CABRIOLET
'Forelle'

Baujahr: 1939

Bild Steyr 220 Cabriolet 1939 5

50
'Steyr-Baby'

Baujahr: 1937 - 1940

530

Baujahr: 1935 - 1936

630

Baujahr: 1937 - 1939

AUSTRIA

Baujahr: 1929

1929 schied Ferdinand Porsche im Streit bei Daimler Benz in Stuttgart aus und wurde dort durch Hans NIbel ersetzt. Er wechselte zur österreichischen Steyr und entwickelte dort das Sport-Cabriolet Austria. Es wurden jedoch nur drei Prototypen gebaut, denn durch die Insolvenz der damaligen Steyr-Hausbank wurde Steyr von Austro-Daimler übernommen, die immer noch zu Daimler gehörte. Da man mit Ferdinand Porsche nicht mehr zusammenarbeiten wollte, weil der als "teuerster Entwickler" galt, der nie fertig wird, sondern immer weiter entwickelt, schied Porsche wieder aus, wodurch es bei drei Prototypen des Austria blieb.

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