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Stoewer

Bis 1940 war Stoewer eine der exklusivsten Nobelmarken in Deutschland überhaupt. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts von Bernhard Stoewer sen. in Stettin gegründet, startete das Unternehmen mit der Produktion von Nähmaschinen, Fahrrädern und Schreibmaschinen.

1899 hatten die Söhne Bernhard jun. und Emil die Geschäfte übernommen und benannten die Firma in Gebrüder Stoewer, Fabrik für Motorfahrzeuge um. Noch im selben Jahr wurde ein erstes Auto präsentiert, ab 1901 wurde in Serie produziert.

Wie bei anderen Herstellern dieser Zeit auch waren die Stückzahlen selbst in der Serienproduktion äußerst gering. Stoewer machte jedoch genau daraus eine Tugend und fertigte auch in der Folgezeit nur wenige Autos, diese jedoch umso aufwendiger. Bis 1940 hatte man sich mit einer unaufgeregten Firmenpolitik als einer der Nobel-Hersteller in Deutschland schlechthin etabliert.

Nach dem kriegsbedingten Umschwenken auf militärische Nutzfahrzeuge, konnte die PKW-Produktion leider nicht wieder aufgenommen werden. Die sowjetischen Besatzungsmächte demontierten die Anlagen in Stettin und beendeten damit ein wichtiges Kapitel der deutschen Automobilgeschichte.

Modelle des Herstellers

10 PS

Baujahr: 1901 - 1902

20 PS

Baujahr: 1904 - 1905

8/14 PS

Baujahr: 1902 - 1905

8 TYP G 14

Baujahr: 1928

8 TYP S 10

Baujahr: 1928 - 1930

8 TYP S 8

Baujahr: 1928

ARKONA CABRIOLET

Baujahr: 1937 - 1940

Bild Stoewer Arkona Cabriolet 1937-1940 1

ARKONA PULLMAN-LIMOUSINE

Baujahr: 1937 - 1939

B1 (6/16 PS)

Baujahr: 1910 - 1912

B6 (9/22 PS)

Baujahr: 1912 - 1914

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