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Stutz

1911 gründete Harry Stutz in Indianapolis die Ideal Motor Car Company. Die ein Jahr später in Stutz Motor Car umbenannte Firma feierte bei diversen Renneinsätzen beachtliche Erfolge. Die dadurch gestiegene Popularität wollte Stutz zur Expansion nutzen, brauchte dafür aber zusätzliches Geld. Die Umwandlung in eine AG 1916 und die Übernahme durch Allan Ryan 1919 waren die Folge.

Bereits zwar Jahre später musste Ryan Konkurs anmelden, Investoren nutzten dies für einen Neubeginn unter der Leitung von Fred Moskowics. Dessen Konzept sah vor, Luxuslimousinen zu präsentieren, bei denen der Focus auf Sicherheitsaspekten lag. Aus heutiger Sicht mag sich das durchaus plausibel anhören, seinerzeit verweigerte der Markt Moskowics jedoch die Folgschaft. Dessen Rücktritt 1929 und massive finanzielle Probleme waren die Folge. 1935 wurde daher die Produktion eingestellt, vier Jahre später die Firma aufgelöst.

Ca. 30 Jahre später erlebte der Name Stutz seine Wiedergeburt. James O’Donnell gründete 1968 die Stutz Motor Car of America. Knapp zwanzig Jahre lang baute er Autos, die zwar mit moderner Technik ausgestattet waren, aber äußerlich einem klassischen Auto ähnelten. Dies führte zu einer sehr aufwendigen und teuren Produktion sowie entsprechenden Preisen. Bis 1987 konnten auf diese Weise aber immerhin 600 Autos produziert werden.

Modelle des Herstellers

BEARCAT CONVERTIBLE

Baujahr: 1914 - 1917

BLACKHAWK

Baujahr: 1972 - 1987

Bild Stutz Blackhawk 1972-1987 5 Der Prototyp von Ghia für dieses Modell, entworfen von James O'Donnell und Virgil Exner wurde im Januar 1970 im Waldorf Astoria in New York City für 300.000 US$ verkauft. Die Serienproduktion basierte auf einem Pontiac Grand Prix mit 7,5 Litern Hubraum und 8 Zyl. V-Motor. Das erste Exemplar kaufte Elvis Presley, der später noch 4 weitere erwarb.

BLACKHAWK

Baujahr: 1966 - 1973

Bild Stutz Blackhawk 1966-1973 1

Von der hier gezeigten "Split-Window"-Verson wurden angeblich nur 27 Stück produziert.

BLACKHAWK

Baujahr: 1971 - 1972

IV PORTE

Baujahr: 1970

Mitte der 1960er Jahre kam Virgil Exner die Idee, die alöte Marke "Stutz" zu neuem Leben zu erwecken. 1968 fand er einen New Yorker Bankier, der die Markenrechte kaufte. So wurde ab 1970 ein eigentlich für Duesenberg entworfenens Moell Exners mit vielen stylistichen Extravaganzen tatsächlich auf der Basis eines Pontiac unter dem Namen "Stutz" produziert.

K ROADSTER

Baujahr: 1921

Bild Stutz K Roadster 1921 1

Auf der Techno Classica 2011 wurde ein Exemplar für 107.000 Englische Pfund angeboten.

STRAIGHT EIGHT BLACKHAWK LE MANS

Baujahr: 1929

Bild Stutz Straight Eight Blackhawk Le Mans 1929 1

Dieser Rennwagen ist seit 200 bei folgenden Rennen gestartet: Silvrstone. Dennington, Oulton Park, The Le Mans Classic Montelhery, Dijon, Spa, Nürnurgring, Porto, und in den USA in Laguna Seca, Elkhart Lake und Lime Rock. Er war außwerdem ein regelmäßiger und erfolgreicher Teilnehmer der Duncan Shiltsire's Sporting Legend Serien, die bs 2011 durchgeführt wurden.

VERTICAL EIGHT AA LIMOUSINE

Baujahr: 1927 - 1929

Bild Stutz VERTICAL EIGHT AA LIMOUSINE 1

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