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Vauxhall

1857 gründete Alex Wilson im Londoner Stadtteil Vauxhall eine nach ihm benannte Firma für die Herstellung von Pumpen und Schiffsmotoren. Diese wurde schon nach kurzer Zeit analog zum Standort in Vauxhall umbenannt.

Nach ca. 40 Jahren reifte die Entscheidung, sich in der Automobilproduktion zu versuchen und noch in den ersten 10 Jahren des neuen Jahrhunderts konnten einige Modelle in Serienproduktion hergestellt werden. Im Jahre 1908 fiel dabei eine Entscheidung, welche die nähere Zukunft des Unternehmens entscheidend mit beeinflusste: Die Ernennung von Laurence Pomeroy zum Chefingenieur/-designer. Die von Pomeroy entwickelten Autos erhielten nicht nur zahlreiche Designpreise, sie gewannen auch bei diversen Langstreckenrennen, womit sie sowohl ihre Geschwindigkeit, als auch ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellten. Abgerundet von einem angenehmen Fahrverhalten überzeugte insbesondere der eigens für den Motorsport entwickelte Y-Type derart, dass die Entscheidung getroffen wurde, ihn als Straßenwagen zur Serienreife zu bringen. Der daraus hervorgegangene A-Type Vauxhall avancierte zum ersten Erfolgsmodell des Unternehmens und wurde mehr als zehn Jahre lang gebaut.

Vor dem ersten Weltkrieg befand sich Vauxhall auf dem Höhepunkt des Erfolges. In Werbekampagnen wurden die eigenen Produkte als „superexzellent“ gepriesen, sowohl die Verkaufszahlen, als auch die sportlichen Erfolge bestätigten dieses Attribut durchaus. Vauxhall war zumindest in England die Marke schlechthin.

Ohne Serienproduktion nicht überlebensfähig

Die qualitativ hochwertige Produktion sowie die kleinen Stückzahlen führten jedoch nach Kriegsende rasch zu einer finanziellen Schieflage. Als einziger Ausweg erschien der Verkauf und so wurde der US-Gigant Chrysler 1925 Besitzer der Nobelmarke. Fünf Jahre lang blieb Vauxhall autonom, doch mit einer kostenbedingten Produktionsumstellung führte GM Anfang der 30er Jahre auch selbst entwickelte Modelle ein. Nach Jahren der Luxuslimousinen und Rennwagen war der präsentierte LKW ein regelrechter Schock für die englischen Autofreunde. Mit Bedford wurde eigens eine Tochtergesellschaft für Vauxhall gegründet, die diese auf Chevrolet-Designs basierenden Nutzfahrzeuge in England vermarktete.

Mit diesem drastischen Einschnitt wurde jedenfalls verdeutlicht, dass eine Ära zu Ende gegangen war. GM nutzte das Vauxhall-Label lediglich, um eigene Massenproduktionen an den Mann zu bringen.

Diese Politik wurde fortgesetzt und auch noch im Jahre 2009 werden von GM Vauxhall-Modelle verkauft. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um Opel-Autos wie z.B. den Astra. Die Marke Vauxhall wird ausschließlich in England genutzt.

Modelle des Herstellers

10

Baujahr: 1937 - 1940

12 SALOON

Baujahr: 1946 - 1948

20/60 HURLINGHAM ROADSTER

Baujahr: 1929

Bild Vauxhall 20/60 Hurlingham Roadster1929 1

Der dritte Sitz befindet sich als "Schwiegermutter-Sitz unter einer Klappe im Heck. Der dort sitzende Passagier wird durch eine zusätzliche Windschutzscheibe gegen den Fahrtwind geschützt.

Das rote Fahrzeug (Six super exellent) wurde 1929 gebaut und 1936 nach Kapstadt exportiert, wo es fast 80 Jahre im Einsatz war, bis es 2013 wieder nach Europa zurückkam.

25 HP

Baujahr: 1937 - 1940

ASX OPEN TOURER GYGAX

Baujahr: 1933

Bild Vauxhall ASX OT Gygax 1933 1

BRABHAM VIVA

Baujahr: 1967 - 1968

CARTLON 2.0

Baujahr: 1978 - 1983

CAVALIER 1600

Baujahr: 1975 - 1981

CAVALIER GLS COUPE

Baujahr: 1975 - 1981

CHEVETTE

Baujahr: 1975 - 1979

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