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Veritas

Ehemalige BMW-Mitarbeiter wie Lorenz Dietrich und Ernst Loof hatten nach Ende des 2.Weltkrieges die Idee, alte BMW-Rennautos aufzuarbeiten und wieder in Rennen einzusetzen. 1946 wurde zu diesem Zweck die Marke Veritas in Meßkirch am Bodensee gegründet und die Arbeit aufgenommen.

Der Veritas war ein hochwertiges Fahrzeug, das es auch zur Teilnahme an einer Reihe von Formel-Rennen brachte. Diese Qualität hatte allerdings auch ihren Preis und bereits Ende der 40er Jahre geriet das Unternehmen in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten. Umzüge und Neugründungen hielten Veritas noch einige Jahre am Leben, aber 1953 war endgültig Schluss, BMW übernahm die Konkursmasse.

Eine der Neugründungen, mit denen das vorübergehende Überleben gesichert wurde, war die Dyna Automobil GmbH. Im Rahmen einer Kooperation mit Panhard wurden auf deren technischer Basis die Panhard Dyna X hergestellt, wie Florian Ganter, Präsident des Panhard Club Deutschland, bestätigte. Gute 100 Stück wurden 1951 produziert, danach wurden auch von Dyna wieder die Veritas hergestellt.

Modelle des Herstellers

C3/52

Baujahr:

Das "C" am Anfang der Typebezeichnung steht für "Coupé".Der Schwestertyp war das Cabriolet K3/52. Die drei Sitze waren auf nur einer Sitzbank nebeneinander angeordnet.

C-90 COUPE

Baujahr: 1950

Bild Veritas C-90 Coupe 1949 1

Sport-Coupe auf Basis des offenen Rennsport-Wagens "RS", der eine geteilte Stoßstange und ein Aluminiumdach erhielt.

COMET

Baujahr: 1950

K3/52

Baujahr:

Der Typ gehört zu den insgesamt ca. 50 "Veritas-Nürburgring", die von Ernst Loof ab Januar 1951 als Straßenwagen mit sportlichem Einschlag entwickelt und später zusammen mit dem Duisburger Waschmaschinenfabrikanten Erwin Bonn als Geldgeber in den ehemaligen Auto Union Werkstätten am Nürburgring gebaut wurden. Die Produktion der Straßenwagen sollte das Geld für die Neuentwicklung von Rennsportwagen (RS) einspielen.

Das "K" am Anfang der Typebezeichnung steht für "Kabriolet".Der Schwestertyp war das Coupé C3/52. Die drei Sitze waren auf nur einer Sitzbank nebeneinander angeordnet.

K5/52

Baujahr: 1952 - 1953

Das "K" am Anfang der Typembezeichnung steht für "Kabriolet".

METEOR

Baujahr: 1949

Formel 2 - Rennwagen

RS 2000

Baujahr: 1947

Bild Veritas RS 2000 7

Der Motor stammte aus dem BMW 328.

RS2/53
'Veritas Meteor Fuchs Spezial'

Baujahr: 1953

Der Typ gehört zu den insgesamt ca. 50 "Veritas-Nürburgring", die von Ernst Loof ab Januar 1951 als Straßenwagen mit sportlichem Einschlag entwickelt und später zusammen mit dem Duisburger Waschmaschinenfabrikanten Erwin Bonn als Geldgeber in den ehemaligen Auto Union Werkstätten am Nürburgring gebaut wurden. Die Produktion der Straßenwagen sollte das Geld für die Neuentwicklung von Rennsportwagen (RS) einspielen.

Der Spitzname wurde vom Auftraggeber dieses Autos, Richard Fuchs aus Randsbach-Baumbach geprägt. Als Besonderheit wies dieser Wagen eine rahmenlose Windschutzscheibe auf. Darauf war der Konstrukteur Ernst Loof besonders stolz.

S2/52

Baujahr: 1952

Der Typ gehört zu den insgesamt ca. 50 "Veritas-Nürburgring", die von Ernst Loof ab Januar 1951 als Straßenwagen mit sportlichem Einschlag entwickelt und später zusammen mit dem Duisburger Waschmaschinenfabrikanten Erwin Bonn als Geldgeber in den ehemaligen Auto Union Werkstätten am Nürburgring gebaut wurden. Die Produktion der Straßenwagen sollte das Geld für die Neuentwicklung von Rennsportwagen (RS) einspielen.

Dieser Typ war ein Prototyp zum für die spätere Produktion geplanten RS2/52, der jedoch ebenso wie die geplante Limousine L5/52 nicht mehr gebaut wurde.

SCORPION

Baujahr: 1950

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