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Wartburg

Wartburg-Automobile werden in erster Linie mit der DDR verbunden. Dabei wurden in Eisenach (unweit der Wartburg) bereits zur Jahrhundertwende Autos mit diesem Namen produziert. Die Fahrzeugfabrik Eisenach begann 1898 mit der Lizenz-Produktion der französischen Decauville-Modelle und vermarktete diese als Wartburg-Motorwagen. Bis 1903 wurden diese Autos produziert.

Der Name Wartburg verschwand nun für einige Jahre, stattdessen wurden in Eisenach erst Dixi-, später BMW-Modelle gebaut. Nach dem Krieg wurde die BMW-Produktion kurz fortgesetzt und dann in EMW umbenannt, bis der Wartburg 1956 seine Wiederauferstehung erlebte.

Die Wartburg-Produktion entwickelte sich aus dem IFA F9, der ursprünglich in Zwickau, ab 1953 in Eisenach hergestellt wurde. Hauptunterscheidungsmerkmal zum Wartburg war dabei die Größe, denn im Gegensatz zum Kleinwagen IFA F9, sollte der Wartburg eher ein Mittelklassewagen sein.

Ohne große Veränderungen verlief die Produktion über die nächsten Jahrzehnte und der Export lief zufriedenstellend. Bis Mitte der 70er Jahre der inzwischen völlig veraltete Zweitaktmotor zum Exporthindernis in einige westliche Länder wurde. Bei Volkswagen wurde ein Vier-Takt-Motor erworben, welcher sich für die sofortige Verwendung als zu groß erwies. 1988 begann die Serienproduktion des neuen Wartburg 1.3 mit VW-Motor, der bis zum Produktionsende des Wartburg 1991 gebaut wurde.

Modelle des Herstellers

1000 CAMPING-LIMOUSINE

Baujahr: 1962 - 1965

Bild Wartburg 1000 Camping-Limousine 1962-1963 1

1.3 TOURIST

Baujahr: 1988 - 1991

311

Baujahr: 1955 - 1962

Bild Wartburg 311 1955-1962 1

Der Wartburg war technisch dem DKW 3=6 sehr ähnlich, da beide Autos vom gleichen Entwickler stammen und nur durch die Teilung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg in unterschiedliche Richtugnen weiter entwickelt wurden.

311 CAMPING

Baujahr: 1955 - 1964

Bild Wartburg 311 Camping 1955-1964 1

311 COUPE

Baujahr: 1957 - 1965

Bild Wartburg 311 Coupe 1957-1965 1

Die 2-türige Coupé-Ausführung wurde im Karosseriewerk in Meerane hergestellt. Voll versenkbare Seitenfenster und eine Panorama-Heckscheibe waren die Besonderheiten dieses Modells. Ab 1961 wurden leistungsstärkere Motoren eingesetzt, der Preis stieg auf 17.200 Mark. Ab 1965 produzierte das Karosseriewerk Dresden eine veränderte Coupé-Variante mit abnehmbaren Hardtop.

312

Baujahr: 1962 - 1965

312 COUPE

Baujahr: 1962 - 1965

Bild Wartburg 312 Coupe 1962-1965 1

312 KOMBI

Baujahr: 1965 - 1966

313 COUPE

Baujahr: 1958 - 1961

353

Baujahr: 1966 - 1974

Vom Wartburg 353 wurden inklusive der Nachfolgeserie (1975-1989)insgesamt 1.225.190 Exemplare gebaut. Er war vor allem DDR-Funtionären vorbehalten, wurde aber auch exportiert, was wegen des 2-Taktmotors im Westen aber keinen großen Anklang fand.

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