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16.05.2011

AKV "The Race" 2011

98 Oldies, 156 Kilometer

98 edle Oldtimer gingen am 14. Mai 2011 vom Aachener Markt aus auf große Tour gen Spa und Francochamps. Der Aachener Karnevalsverein hatte zum dritten Mal zu einer Oldtimer-Rallye "The Race" eingeladen, die in diesem Jahr als Benefiz-Rallye zugunsten der stadthistorischen Sammlung Crous veranstaltet wurde. Die Teilnehmerzahl war beeindruckend, 23 Interessenten mussten sogar eine Absage in Kauf nehmen. Die Fahrstrecke von ca. 150 Kilometern durch die Euregio mit neun Sonderprüfungen wurde von der überwiegenden Mehrzahl der Teilnehmerteams in knapp fünf Stunden zurückgelegt. Einige Hundert Schaulustige verfolgten am Samstagvormittag den zweistündigen Start der blitzenden, blinkenden Oldtimer vor der beeindruckenden Kulisse des Aachener Rathauses. Eine kühle Brise ließ zwar etwas frösteln, aber dennoch zeigte die Sonne gegenüber dunklen Wolken Dominanz und es blieb trocken. AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil wünschte allen Teilnehmern vor Startbeginn viel Erfolg und eine gute Rückkehr, dankte allen 80 ehrenamtlichen Helfern der Oecher Börjerwehr und AKV-Ehrenhüte, des ACT-Teams und der Verkehrskadetten sowie auch der Interessengemeinschaft Marktviertel für die gute, verständnisvolle Zusammenarbeit. Dann schickte der Präsident selbst die ersten drei Oldtimer on Tour: einen Adler Trumpf Junior Cabrio, Baujahr 1938, einen Chrysler Plymouth, Baujahr 1940 und einen Jaguar XK 140 SE C-Type, Baujahr 1956. Anschließend übernahmen Achim Krott und Elferratsbeirat David Lulley fachkundig, informativ und amüsant die Moderation. Oldtimerfans nutzten die Chance und ließen ihre Kameras klicken.

Als sich das rollende Automuseum auch mit seinem letzten Wagen von der Startpiste getrollt hatte, sammelten sich bereits auf dem Markt Motorrad-, Traktoren-, weitere Automobil- und Feuerwehr-Oldtimer, die auch in der Moderation von Achim Krott zur Präsentation über die Piste rollten. Dass zudem auch ein „Elvis Presley" einer Nobelkarosse entstieg und seine schmelzenden Lieder sang, war eine gelungene Überraschung. Selbst die jüngsten Öcher erlebten an diesem Nachmittag auf einer Carrera-Autorennbahn, die die IG Marktviertel aufgebaut hatte, ihre eigene Rallye, während ein Oldiebus, der „Marktviertel-Express", für die Sammlung Crous zu Benefiz-Stadtrundfahrten seine Runden drehte.

Die einhellige Meinung aller Teilnehemer, die nach "The Race" immer wieder zu hören war, lautete: Es war eine phantastische Fahrt, sehr, sehr schön und professionell gemacht, mit vorbildlicher Streckenführung und einem hervorragend ausgearbeiteten Roadbook - beides wiederum von Fahrtleiter Bernhard Lutterbeck erarbeitet, der außerdem auf dem Markt Regie bei Zufahrt und Ausfahrt sowie beim Einparken der teilnehmenden Fahrzeuge geführt hatte.

Die Siegerehrung der Rallyeteilnehmer, die in vier Altersklassen der Oldtimer vorgenommen wurde, sah dann wie folgt aus: Erstplatzierte wurden: Wolfgang und Barbara Stegemann (bis Baujahr 1950), Ira Kauhsen-Krott/Sabine Frings (Baujahr 1951-1960), Rainer Keuser/Walter Hörber (Baujahr 1961-1970) sowie Hans und Hanna Keller (Baujahr 1971-1980). Hans Keller wurde mit Tochter Hanna darüber hinaus auch Gesamtsieger der Rallye. Sieger der Lousberg-Sonderprüfung wurden Peer und Claudia Welski. Insgesamt wurden 34 Preise vergeben. Drei Oldi-Schnauferl hatten aus technischen Gründen aufgeben müssen. „Das ist keine Schande. Auch bei der Formel 1, wenn es um Millionen geht, müssen Teilnehmerteams kapitulieren. Hier geht es um nichts. Hier geht es ausschließlich um Spaß", konnte der rallyeerfahrene Moderator Achim Krott über die Enttäuschung hinweg trösten. Auch für diese drei Teams gab es zumindest Trostpreise.

Text: Jutta Katsaitis-Schmitz für den AKV.

Alexander Müller

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