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13.09.2013

Interview mit Giuliano Cané vor der Mille Miglia 2013

Dieses Mal Bugatti statt BMW

Wolfgang Kurth, selbst Mille Miglia Teilnehmer, interviewte für uns vor der Mille Miglia 2013 Giuliano Cané:

classi-car: Giuliano, Du fährst bei Mille Miglia 2013 zum ersten Mal keinen BMW, wie es nicht nur unsere Leser gewohnt sind, sondern für das Wizard Bugatti Team einen Bugatti T37 Gran Prix, warum?

G. Cané: Ich wollte einfach einmal ein Auto aus den Anfängen der Mille Miglia fahren, unser Bugatti ist aus dem Jahr 1927, dem Jahr, in dem erstmalig die Mille Miglia stattfand! Das ist schon etwas ganz Besonderes! Darüber hinaus ist der Wagen klein und leicht und daher gut handelbar und (!) er hat mit 1.7 einen sehr hohen Koeffizienten, der für die Wertung sehr wichtig ist!

classi-car: Wir haben Dich gestern beobachtet, wie Du Dich mit dem Auto vertraut gemacht hast, bei 20 Versuchen hattest Du insgesamt eine Abweichung von der Idealzeit von zwei Hundertstel Sekunden! Ist das Talent, Ausrüstung oder lange Übung?

G. Cané: Mittlerweile bin ich sicher, es ist hauptsächlich Talent, natürlich kombiniert mit viel Übung; die Ausrüstung alleine sichert noch keinen Sieg! Ich habe viele Schulungen für Teilnehmer an verschiedenen Veranstaltungen durchgeführt, ohne ein Mindestmaß an Begabung ist es nahezu unmöglich, regelmäßig minimale Abweichungen – und wir sprechen über Tausendstel Sekunden(!) - zu erzielen!

classi-car: Wird die Mille Miglia 2013 sich sehr von den vorangegangenen Veranstaltungen unterscheiden?

G. Cané: Das Teilnehmerfeld ist größer geworden, mit 415 Fahrzeugen so groß wie nie zuvor. Das Wetter wird wohl in diesem Jahr eine Rolle spielen, es sieht nach viel Regen aus und ich kann mir gut vorstellen, dass die Teams, die in der ersten Nacht unter den Top 10 liegen, auch den Gesamtsieg unter sich entscheiden werden.

classi-car: Welchen Platz rechnest Du Dir in diesem Jahr aus?

G. Carné: Den Sieg!

classi-car: Dann viel Glück!

Brescia, 18.05.2013: Nachtrag: Giuliano Cané wurde mit seinem Beifahrer Peter Reichle 8. im Gesamtklassement! In einer der letzten Wertungsprüfungen fiel ihm einer seiner kleinen elektronischen Helferchen vom Armaturenbrett!

Wolfgang Kurth

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