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30.05.2011

Rund um den Nürburgring

Unsere heutige Tour steht ganz im Zeichen des Motorsports, schließlich ist der altehrwürdige Nürburgring nicht nur der Start unserer Ausfahrt, sondern auch das Ziel. Das Lindner Hotel war uns seit gestern eine ansprechende Unterkunft, doch da wir heute noch viel vor haben, verlassen wir das Haus bereits in den frühen Morgenstunden, um eine Runde durch die Eifel zu drehen. Dazu fahren wir erst in östlicher Richtung bis nach Reetz bei Blankenheim, um von dort nordöstlich um das Hohe Venn herum nach Bad Münstereifel zu fahren, welches wir nach insgesamt gut 80 km erreichen.

In Bad Münstereifel ist die Romantik des Mittelalters heute noch lebendig. Innerhalb der unversehrten, mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren vier mächtigen Toren, Wehrtürmen und einem begehbaren Wehrgang steht das Städtchen unter Denkmalschutz. Stolze Bürgerhäuser und restauriertes Fachwerk sind zu sehen. In den verträumten Gassen bieten Handwerksbetriebe ihre Waren feil und das Flüsschen Erft, das unter zehn Brücken mitten durch Bad Münstereifel rauscht, lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Von oben wacht die alte Burg über die idyllisch gelegene Statdt.

Unser Mittagessen nehmen wir im Kurhaus ein, in welchem sich das Restaurant Oertels befindet. Der Mittagstisch wird hier nur sonntags angeboten. Die begehrten Plätze sind rar. Daher empfiehlt sich eine vorheirge Reservierung. Die Auswahl war vom Feinsten, insbesondere das Lamm in Kräuterkruste lässt keine Wünsche offen. Sonntags, aber auch an anderen Tagen, empfiehlt sich alternativ das Restaurant in der Burg Bad Münstereifel. Lokale Delikatessen aus der Eifel lassen sich hier auf der Burgterrasse mit herrlichem Blick über die Altstadt genießen.

Weiter geht es durch die Eifel

Nach einer längeren Mittagspause machen wir uns wieder auf den Weg und fahren östlich über Kirchsahr Richtung Bad Neuenahr. Der bewegten Vergangenheit Bad Neuenahrs tragen viele Bauwerke Zeugnis. Am meisten interessiert uns das Kurhaus samt Spielbank. Für einen längeren Besuch reicht leider unsere Zeit heute nicht, aber zumindest einen Blick konnten wir darauf werfen. Zu einer letzten Pause lassen wir uns direkt gegenüber auf der Terrasse des Hotels Steigenberger nieder und genießen bei Kaffee und Kuchen den herrlichen Sommertag.

Danach machen wir uns auf die letzten knapp 50 km zurück zum Nürburgring. Das Auge kann sich an der einmaligen Natur der Eifel kaum satt sehen. Links und rechts der Fahrbahn liegen Berg und Tal in endlosem Grün. Das satte Grün und zahlreiche Hügel lassen uns erahnen, wie sich die näher kommende „Grüne Hölle“ wohl für Rennfahrer anfühlen muss.

Fazit: Fahrspaß und Augenschmaus sind bei der Tour rund um den Nürburgring garantiert. Die Tour ist eine Berg- und Talfahrt für Genießer. Dabei kommen aufgrund der Stopps in Bad Münstereifel und Bad Neuenahr auch kulturelle und kulinarische Genießer voll auf ihre Kosten. Hier kann man Schlemmen, Schlendern und die Seele baumeln lassen. Genau das Richtige, bevor uns morgen in der Erlebniswelt Nürburgring die schnellste Achterbahn der Welt erwartet, die insbesondere für Oldtimerliebhaber mit der Oldtimer-Ausstellung im Ringwerk ein echtes Highlight bereithält.

Ihre Tour auf einen Blick:

Michael Wahl

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